Hunderte Menschen sitzen wegen Rucksack im Berliner Fernsehturm fest

Berlin - Am späten Mittwochabend musste der Eingangsbereich des Berliner Fernsehturms wegen eines verdächtigen Rucksacks gesperrt werden.

Polizeibeamte stehen vor dem Eingangsbereich des Berliner Fernsehturms.
Polizeibeamte stehen vor dem Eingangsbereich des Berliner Fernsehturms.  © Morris Pudwell

Alarm am Fernsehturm in Berlin-Mitte: Ein Rucksackfund an der Sicherheitsschleuse versetzte die Besucher in Panik.

Der Fahrstuhl wurde aus Sicherheitsgründen abgestellt. Nach TAG24-Informationen hielten sich rund 300 Menschen zu diesem Zeitpunkt im Gebäude auf - der Großteil in schwindelerregenden 300 Meter Höhe.

Die Polizei entschloss sich, den Turm zu evakuieren, doch stellten sie es jedem Gast frei, in der Kuppel zu warten oder über die Treppe das Gebäude zu verlassen.

Von den Absperrmaßnahmen war der angrenzende Bahnhof Alexanderplatz nicht betroffen. Einzig ein weiträumiges Gebiet um den Eingangsbereich wurde abgesperrt.

Ein Kampfmittelräumdienst untersuchte den Rucksack, der zunächst geröntgt werden sollte. Kurz vor Mitternacht dann die Entwarnung: Der Rucksack stellte sich als ungefährlich heraus.

Die in der Kuppel ausharrenden Gäste konnten aufatmen.