Flüchtlinge und Drogen: So entfliehen sie dem Heim-Alltag

Berlin - Es ist ein Teufelskreis: Viele Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen hoffen auf eine bessere Zukunft und landen dann mit fremden Personen zusammengepfercht in einer Asylunterkunft. Von Privatsphäre oftmals keine Spur.

Viele Flüchtlinge greifen zu Marihuana, um dem Alltag zu entfliehen. (Symbolbild)
Viele Flüchtlinge greifen zu Marihuana, um dem Alltag zu entfliehen. (Symbolbild)  © DPA

Laut Informationen der BILD-Zeitung sehen viele von ihnen in dieser trostlosen Situation nur einen Ausweg und zwar den Drogenrausch. So habe man mit Betroffenen gesprochen, die viele Dealer kennen, die auch im Flüchtlingsheim leben.

An der Warschauer Straße, dem Alexanderplatz und am Kottbusser Tor verdienen sie ihr Geld mit Drogen. Andere wiederum konsumieren um dem tristen Alltag zu entkommen. Neben Ecstasy wird vor allem Marihuana konsumiert.

Der Berliner Nachtclub "Schwuz" soll bei den Dealer sehr beliebt sein, denn dort bieten Frauen gegen Drogen sogar Sex an.

Ändern tut das jedoch nichts an der Situation im Flüchtlingsheim. Ganz im Gegenteil: Für viele ist das der Weg in eine schlechtere Zukunft.

Titelfoto: DPA


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