Berliner Flüchtlingsamt im Visier der Polizei: Razzia wegen Betrugs?

Eingangsschild des LAF (Landesamt für Flüchtlingsangelenheiten) in der Bundesallee in Berlin.
Eingangsschild des LAF (Landesamt für Flüchtlingsangelenheiten) in der Bundesallee in Berlin.  © DPA

Berlin - Der Berliner Zoll hat zwei Standorte des Landesflüchtlingsamtes (LAF) durchsucht und Unterlagen zu freien Übersetzern mitgenommen, wie die BILD berichtet.

Bereits am Mittwoch seien die Ermittler in der Darwinstraße in Charlottenburg und in der Bundesallee in Wilmersdorf gewesen, sagte Amtssprecher Sascha Langenbach am Samstag auf Anfrage.

"Den konkreten Anlass für den Besuch kennen wir nicht", sagte der Sprecher. Es solle aber um Sozialabgaben gehen. Das Flüchtlingsamt beschäftige rund 220 Übersetzer auf freiberuflicher Basis. Zu ihnen habe das Hauptzollamt Unterlagen eingefordert, die man kooperativ übergeben habe.

Zu weiteren Einzelheiten wollte sich Langenbach mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern. Er widersprach aber der Darstellung des BILD-Berichts, wonach der Verdacht der Scheinselbstständigkeit im Raum stehen könnte.

Das Hauptzollamt war zunächst nicht zu erreichen.

Titelfoto: DPA


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