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AfD-Politiker fordern: Frauke Petry soll Partei verlassen

Nach dem handfesten Eklat auf der Bundespressekonferenz hagelt es Kritik für Frauke Petry aus den Reihen der AfD.
Betretene Mienen bei der AfD. Alexander Gauland (76, r.) und Jörg Meuthen (56, m.) empfinden den Schritt von Frauke Petry (42, l.) als falsch.
Betretene Mienen bei der AfD. Alexander Gauland (76, r.) und Jörg Meuthen (56, m.) empfinden den Schritt von Frauke Petry (42, l.) als falsch.

Berlin - Auf der Bundespressekonferenz hat Frauke Petry am Montagvormittag für einen handfesten Eklat gesorgt. Die 42-Jährige erklärte, nicht für die AfD in den Bundestag einziehen zu wollen (TAG24 berichtete) Dafür erntet sie aus den eigenen Reihen heftige Kritik.

Trotz der Tatsache, dass sich die Politikerin in den letzten Wochen bereits von ihrer Partei distanzierte, indem sie beispielsweise Verständnis dafür äußerte, dass Wähler zurecht entsetzt seien (TAG24 berichtete), wurden die übrigen AfD-Vorsitzenden von ihrem Schritt, nicht für die Alternative für Deutschland ins Parlament einziehen zu wollen, überrascht.

"Das ist nicht mit uns nicht abgesprochen gewesen", sagte Jörg Meuthen, Parteikollege Petrys.

Alice Weidel (38), die Spitzenkandidatin der Alternative für Deutschland, forderte sogar den Austritt Petrys aus der Partei.

"Nach dem jüngsten Eklat von Frauke Petry, der an Verantwortungslosigkeit kaum zu überbieten war, fordere ich sie hiermit auf, ihren Sprecherposten niederzulegen und die Partei zu verlassen, um nicht weiteren Schaden zu verursachen."

Frauke Petry will sich für einen "konservativen Neuanfang" positionieren.
Frauke Petry will sich für einen "konservativen Neuanfang" positionieren.

Ähnlich äußerte sich der sachsen-anhaltinische Landesvorsitzende André Poggenburg (42): "Ich bitte sie, ihren Schritt konsequent durchzuziehen und die Partei auch zu verlassen", sagte Poggenburg, der auch Mitglied des Bundesvorstandes ist.

Alexander Gauland, der noch am Vorabend im Freudentaumel verkündet hatte, "Frau Merkel jagen" zu wollen, konnte die Reaktion der AfD-Frau, die ihren Wahlkreis 158 / Sächsische Schweiz / Osterzgebirge noch am Sonntag deutlich für sich entschied, nicht nachvollziehen. "Ich empfinde das als parteischädigend", sagte der 76-Jährige gegenüber dem ZDF-Morgenmagazin.

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry will sich hingegen durch ihren Schritt als Führungsfigur für einen "konservativen Neuanfang" positionieren.

Ob sie dafür eine neue Partei gründen will, ließ sie am Montag (noch) offen. "Wer mich kennt, weiß, dass ich so etwas nicht spontan mache", sagte Petry.

Sinnbildlich: Frauke Petry (l.) und AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland gehen getrennte Wege.
Sinnbildlich: Frauke Petry (l.) und AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland gehen getrennte Wege.

Um eine eigene Bundestagsfraktion zu bilden, müsste sie mindestens 34 Abgeordnete dazu bringen, sich ihr anzuschließen.

Auf diese Frage werde es "sicherlich in den kommenden Tagen und Wochen Antwort" geben, sagte sie in einem Interview der ARD. Sie hoffe, "dass beim Wähler ankommt, dass ich für einen konservativen Neuanfang stehe".

Auf die Frage, wie dieser "Neuanfang" aussehen könnte, verwies sie auf die Arbeit der bisher von ihr geleiteten AfD-Landtagsfraktion in Sachsen. Dort habe sie gezeigt, "wie vernünftige Opposition aussieht", sagte Petry.

In einem ausführlichen Facebook-Beitrag begründet die 42-Jährige ihren Schritt: "Ich weiß nur allzu gut, wieviel Mut es heute braucht, um sich öffentlich zu einer politischen Kraft zu bekennen, die vom politischen Gegner und weiten Teilen der Öffentlichkeit pauschal als 'Nazi'-Partei beschimpft wird", schrieb die Politikerin.

Allerdings hätte sich ihrer Meinung nach die AfD zuletzt in einen "gärigen Haufen" also eine "anarchische Partei" verwandelt. Auch dass "radikale Positionierungen außerhalb des Programms" zuletzt immer mehr die Oberhand gewonnen hätten, behagt Petry nicht.

Die komplette Begründung, warum sie nicht mehr für die AfD in den Bundestag einziehen möchte, kann man hier nachlesen.

Fotos: DPA

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