Hier treibt ein Schlägertrupp sein Unwesen

Rund um die Warschauer Straße kam es am Donnerstagmorgen zu mehreren Straftaten.
Rund um die Warschauer Straße kam es am Donnerstagmorgen zu mehreren Straftaten.  © DPA

Berlin - Am Donnerstagmorgen beschäftigten mehrere Straftaten rund um die Warschauer Straße die Polizei. Ein Schlägertrupp wütete dort in der Nähe der U-Bahnstation.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gerieten zwei Brüder gegen 5.30 Uhr mit einer Gruppe von mehreren Personen in der Warschauer Straße aneinander. Bei dem Streit erlitten die beiden Männer im Alter von 20 und 24 Jahren Schnittverletzungen, die nicht lebensbedrohlich waren.

Während der Auseinandersetzung kam zufällig ein 21-Jähriger vorbei. Dieser wurde von der Gruppe ebenfalls angegriffen. Die Täter sollen ihn geschlagen und getreten haben. Die beiden Handys und eine Monatskarte nahmen sie dem 21-Jährigen ab. Im Gesicht hatte der Mann eine blutende Wunde, die er später im Krankenhaus behandeln lassen wollte.

Danach verschwand der Schlägertrupp über die Warschauer Brücke in Richtung des U-Bahnhofs. Ein Zeuge sah, wie ein Mann dort in einen Kiosk rannte und die Tür von innen zuhielt. Die vier bis fünf Männer auf der anderen Seite der Tür konnten diese aufdrücken und den 24-Jährigen schnappen.

Mit Flaschen, Tritten und Schlägen fügten sie dem Mann blutende Gesichtswunden und eine Nasenbeinfraktur zu. Auch sein Handy nahmen die Täter an sich. Zur Behandlung seiner Verletzungen kam der Mann ins Krankenhaus.

Die Brüder stellten sich ebenfalls in einer Klinik vor. Der 20-Jährige wurde ambulant behandelt, während sein älterer Bruder das Krankenhaus ohne Behandlung verließ.

Die Polizei nahm zwei Tatverdächte im Alter von 16 und 17 Jahren fest und konnten bei ihnen die Telefone und die Monatskarte finden.

Titelfoto: DPA


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