Polizei muss ihn retten: Gangsta-Rapper versteckt sich vor eigenen Fans

Ufo361 in seinem Musikvideo "Tiffany".
Ufo361 in seinem Musikvideo "Tiffany".  © Screenshot/YouTube

Berlin - Auf YouTube hat er über 500.000 Abonnenten und seine Videos werden millionenfach geklickt. Die Rede ist vom Berliner Rapper Ufo361, der sich in seinen Texten als "Pate" bezeichnet und mit bürgerlichem Namen Ufuk Iglu Bayraktar heißt.

Eigentlich sollte man meinen, dass der Gangsta-Rapper ein harter Typ wäre, doch weit gefehlt. Weil ein Fan-Treffen eskalierte, musste sich Ufo von 50 Polizisten retten lassen.

Doch was war passiert? Wie der Berliner Kurier berichtet, trafen sich bereits am Sonntagnachmittag im Görlitzer Park in Berlin Kreuzberg hunderte von Fans der Rappers.

Über soziale Medien war das Event angekündigt worden und alle wollten einen Blick auf Ufo erhaschen.

Hunderte Jugendliche versammelten sich, um Ufo361 zu sehen.
Hunderte Jugendliche versammelten sich, um Ufo361 zu sehen.  © Screenshot/YouTube

Anfangs war die Stimmung noch ausgelassen, Ufo machte Selfies mit den Fans und stürzte sich von einem Pick-Up-Wagen sogar in die Fan-Menge. Die wurde gegen 15 Uhr plötzlich zunehmend aggressiver, kletterten auf ein Baugerüst und beschädigten geparkte Autos.

Für die Anwohner zu viel: Sie alarmierten die Polizei, die sich um die rund 400 Jugendlichen kümmern sollten. Etwa 50 Polizeibeamte trieben die Menschenmasse auseinander und kamen dem Rapper zu Hilfe.

"Der Herr hatte sich vor seinen Fans in einer Einfahrt versteckt und bat unsere Einsatzkräfte, ihn in Sicherheit zu bringen", so ein Polizeisprecher. Laut Informationen der Zeitung, musste der Rapper von den Beamten aus der Gefahrenzone eskortiert werden.

Für den könnte das Ganze nun ziemlich teuer werden, denn die Polizei prüfe anscheinend, ob Ufo361 die Kosten des Einsatz tragen muss. Einige seiner Fans verließen das Treffen mit einer Anzeige, unter anderem wegen Widerstand, Sachbeschädigung und Landfriedensbuch.

Titelfoto: Screenshot/YouTube


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