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"Auf toten Juden rumspringen!" So schockt Yolocaust mit der Vergangenheit

Diese Seite kommt genau zur richtigen Zeit! #Yolocaust macht auf schockierende Weise klar, für das das #Holocaust-Denkmal in #Berlin wirklich steht.

Von Tina Hofmann

Diese beiden Mädels dachten sich nichts bei ihrem Selfie - jetzt vielleicht schon.
Diese beiden Mädels dachten sich nichts bei ihrem Selfie - jetzt vielleicht schon.

Berlin- Seit Dienstag diskutiert ganz Deutschland über die Schand-Rede von AfD-Mann Björn Höcke (44) in Dresden. Mit seinen nationalsozialistischen Vergleichen und Aussagen hat er die Öffentlichkeit schockiert, erntet seitdem gewaltigen Gegenwind.

Eine seiner Skandal-Aussagen war die Bezeichnung des Holocaust-Denkmals in Berlin als "Mahnmal der Schande". Und just einen Tag später geht im Netz eine Seite online, die genau zum richtigen Zeitpunkt kommt und allen Menschen mit nur einem kleinen Funken Verstand die Augen öffnen soll.

Denn der israelische Satiriker Shahak Shapira zeigt auf "Yolocaust" (Ein eine Verbindung aus "You only live once - Du lebst nur ein Mal" und "Holocaust") Selfies von Touristen, die das Denkmal in Berlin besuchen, ein Bild davon geschossen und es im Netz hochgeladen haben.

Ein lustig lachendes Pärchen, zwei ganz coole Mädels mit Sonnebrille, eine Frau, die auf dem Gedenkstein steht und eine Yoga-Pose macht, sind zu sehen. Am schlimmsten: Zwei Typen die auf den Gedenkquadern hochhüpfen und unter ihr Bild schreiben: "Auf toten Juden rumspringen."

Der lässig posierende Typ steht plötzlich mitten im Vernichtungslager.
Der lässig posierende Typ steht plötzlich mitten im Vernichtungslager.

Doch fährt man mit der Maus über die Selfies, dann vergeht einem das Lachen schnell. Dann steht die Yoga-Dame plötzlich mit einem Bein in einem Meer von Leichen. Der Typ, der die Arme unter den Achseln verschränkt und ganz lässig in die Kamera grinst, schaut plötzlich mit zahlreichen Deportierten, wie Tieren eingepferchten Männern, in die Linse.

Ein Künstler, der mit rosa Bällen jongliert, kniet plötzlich in einem Massengrab eines Vernichtungslagers. Es sind Bilder, die einen mit einem optischen Schock daran erinnern, was niemals in Vergessenheit geraten sollte. Die schweren Verbrechen der NS-Zeit, die Szenen aus den Konzentrationslagern, in den Juden massenhaft vernichtet worden.

Jeder hat davon im Geschichtsunterricht gelesen und gehört, kaum einer hat den Film Schindlers Liste nicht gesehen und könnte behaupten, er wüsste nicht, was in den 30er und 40er Jahren in Deutschland passiert ist.

Und dennoch gibt es nach wie vor genügend Menschen, die offene Antennen für diese braune Soße haben und die aus Dummheit oder Gedankenlosigkeit selbst einer Skandal-Rede von Höcke im Jahr 2017 noch zujubeln.

Sie macht Zirkusübungen am Mahnmal und plötzlich steht sie auf einem Berg von Toten.
Sie macht Zirkusübungen am Mahnmal und plötzlich steht sie auf einem Berg von Toten.

Auch wenn soziale Medien oft verschrien sind, das Internet in unserem Zeitalter aufgrund von schnellen, nicht immer bestätigten Infos nicht den besten Ruf genießt: Alle haben die Möglichkeit mit nur ein, zwei Klicks sich das in Erinnerung zu rufen, was nie vergessen werden sollte und sich vor allem nicht wiederholen darf: Die Verbrechen eines Nazi-Regimes.

Mit seiner "Yolocaust"-Seite öffnet Shahak Shapira den Menschen die Augen: Wie sollte man sich an einem Denkmal benehmen? Ist es angebracht, auf "Toten" herumzutanzen, lustig zu posen!? Oder sollte man nicht vielleicht doch einen Moment inne halten und überlegen, welchen Beitrag man selbst dazu leisten kann, um rechtem Gedankengut keinen Raum zu geben.

Die Seite war am Mittwoch teilweise nicht mehr erreichbar, weil sie unter dem große Andrang zusammenbrach.

Doch wer es schaffte, dem wird noch einmal das Holocaust-Mahnmal erklärt: "Ca. 10.000 Menschen besuchen täglich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Viele von ihnen springen, skaten, radeln oder posen mit breitem Lächeln auf den 2711 Betonstelen des rund 19.000 m² großen Bauwerks für die Kamera."

Auch wird darauf hingewiesen, dass die Bedeutung des Mahnmals umstritten ist und dass die Betonsteine die Grabsteine der 6 Millionen ermordeten Juden darstellen sollen, die in Massengräbern beerdigt oder zu Asche verbrannt wurden.

Die Jungs hinterließen den völlig gedankenlosen Kommentar "Auf toten Juden rumspringen". Nach der Foto-Montage wird ihnen wohl klar, was die Worte bedeuten.
Die Jungs hinterließen den völlig gedankenlosen Kommentar "Auf toten Juden rumspringen". Nach der Foto-Montage wird ihnen wohl klar, was die Worte bedeuten.

Fotos: Screenshot/Yolocaust

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