ICC-Fassadenteile drohen auf A100 zu fallen

Teile der Fassade könnten auf die Autobahn stürzen, deshalb wurden zwei Fahrspuren vorerst gesperrt.
Teile der Fassade könnten auf die Autobahn stürzen, deshalb wurden zwei Fahrspuren vorerst gesperrt.  © DPA

Dresden – Vom stillgelegten Gebäude des Internationalen Congress Centrums (ICC) in Berlin-Charlottenburg drohten am Freitag Fassadenteile auf die angrenzende Autobahn zu fallen.

Ein Sprecher der Berliner Feuerwehr sagte, dass zwei Spuren der Autobahn 100 zwischen den Abfahrten Kaiserdamm-Süd und Dreieck Funkturm gesperrt seien.

Eine von den ICC-Betreibern beauftragte Firma sollte ermitteln, ob das Dach oder die Gebäudeseiten instabil sind. Bis 17.00 Uhr sollte die Fahrbahn dafür verengt bleiben, auch um Autofahrer vor eventuell herabstürzenden Teilen zu schützen. Es kam dadurch zu Staus.

Das ICC wurde 1979 eröffnet und diente viele Jahre als Veranstaltungsort etwa für Messen. Seit Frühjahr 2014 ist das Gebäude geschlossen.

Vor einer Wiedereröffnung ist eine umfassende Schadstoffsanierung nötig. Derzeit leben Flüchtlinge in den leerstehenden Hallen. Sie sollen aber nach und nach in andere Unterkünfte ziehen.

Titelfoto: DPA


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