Nach Echo-Eklat um Farid Bang und Kollegah: Große Acts beim International Music Award

Berlin - Erstmals nach dem Echo-Aus wird am Freitag (20.00 Uhr) wieder ein großer Popmusik-Preis in Deutschland vergeben.

Rockstar Sting steht hinter einem Jugendfoto von sich in einem Studio des Radiosenders FFH. (Archivbild)
Rockstar Sting steht hinter einem Jugendfoto von sich in einem Studio des Radiosenders FFH. (Archivbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Bei der Premiere der "International Music Awards" (IMA) in Berlin treten nach Veranstalterangaben in einer Live-Gala Künstler wie Sting, Udo Lindenberg, Rammstein, Peaches, Joy Denalane und Max Herre auf.

Der Echo war an Verkaufszahlen orientiert und nach dem Skandal um die als antisemitisch empfundenen Rap-Texte der Preisträger Farid Bang und Kollegah für 2019 abgeschafft worden.

Der vom Musikmagazin "Rolling Stone" und Axel Springer Mediahouse ausgerichtete IMA soll sich nun an künstlerischer Qualität und moderneren Kriterien orientieren. So gibt es Kategorien wie "Commitment" für Engagement, "Future" für Innovation oder "Beginner" für Pop-Newcomer.

Die Preisträger wurden in einem zweistufigen Prozess von Gremien und prominenten Jurys aus Journalisten und Musikern ermittelt. Dazu gehörten die Popsängerinnen Charli XCX und Joan Wasser (Joan As Police Woman), Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher, Deutsch-Rapper Cro sowie die Songwriter Rufus Wainwright und Adam Green.

Fest steht bereits, dass der britische Rock-Weltstar Sting in der Kategorie "Hero" am Abend für seine Lebensleistung ausgezeichnet wird. Als bester Live-Act erhält die deutsche Rockband Rammstein den Publikumspreis in der Kategorie "Performance". Durch die Preisverleihung in der Berliner Verti Music Hall führen Topmodel Toni Garrn und Emmy-Gewinner Billy Porter.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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