Gerhard Schröder platzt die Hutschnur: Interview stinksauer abgebrochen

Berlin - Es war eine Nachfrage, die Gerhard Schröders sonniges Gemüt erhitzte! Gegen den 75-Jährigen liegt eine Klage wegen Ehebruchs vor. Eine Reporterin hakte nach. Das war zu viel für den Altkanzler. Ihm platzte der Kragen!

Tabu-Thema Ex-Mann: Altbundeskanzler Gerhard Schröder und seine Frau Soyeon Kim wollen nicht darüber reden. (Archivbild)
Tabu-Thema Ex-Mann: Altbundeskanzler Gerhard Schröder und seine Frau Soyeon Kim wollen nicht darüber reden. (Archivbild)  © Martin Schutt/Klassik Stiftung Weimar/dpa

Was war passiert? Der frühere SPD-Chef geriet zuletzt in die Schlagzeilen, weil der Ex-Mann von Schröders fünfter Eherau, Soyeon Schröder-Kim (51), dem Politiker die Schuld für das eigene Ehe-Aus vorwirft.

Als eine RTL-Reporterin die 51-Jährige und den Kanzler auf einer Spendengala in Berlin darauf ansprach, reagierte Schröder stinksauer.

"Es gibt natürlich die Schlagzeilen um die Klage ihres Ex-Mannes...", begann die Journalistin ihre Frage, doch weiter kam sie nicht.

Schröder winkte ab. "Also, jetzt ist Schluss", machte er seinem Unmut Luft und dampfte mit seiner Frau ab.

Worum geht es? Inhalt der Anklageschrift: Wegen erlittener "seelischer Qualen" und "Gesichtsverlust", wie es hieß, verklagt der südkoreanische Schönheitschirurg Schröder auf umgerechnet 75.000 Euro Schmerzensgeld.

Der Vorwurf lautet: Als Schröder seine Romanze mit der Dolmetscherin begann, soll sie noch verheiratet gewesen sein.

Der ehemalige Bundeskanzler hatte die Wirtschaftsexpertin 2015 auf einer Südkorea-Reise kennengelernt. 2018, ein Jahr nach der Scheidung der Südkoreanerin, steckte der Gas-Lobbyist ihr einen Ring an den Finger.

Hat sonst allen Grund zum Lachen: Gerhard Schröder (r.) schaut seine Frau ganz verliebt an.
Hat sonst allen Grund zum Lachen: Gerhard Schröder (r.) schaut seine Frau ganz verliebt an.  © Julian Stratenschulte/dpa

Titelfoto: Martin Schutt/Klassik Stiftung Weimar/dpa

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