"Da tummeln sich viele Arschlöcher": Jürgen Vogel rechnet mit dem Netz ab

Berlin - Morgens beim Kaffee Facebook checken, das Mittagessen auf Instagram posten und abends im Kommentarbereich auf YouTube wild kommentieren. Für viele gehört Social Media zum Alltag dazu. Nicht so bei Jürgen Vogel.

Jürgen Vogel geht vor allem die Diskussionskultur bei politischen Themen im Netz gegen den Strich. (Bildmontage)
Jürgen Vogel geht vor allem die Diskussionskultur bei politischen Themen im Netz gegen den Strich. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Der Schauspieler ("Kleine Haie", "Die Welle") fremdelt mit sozialen Netzwerken. "Ich will mich von nichts abschotten, aber ich habe zum Beispiel kein Instagram, weil mir das zu anstrengend ist."

Und weiter fuhr der gebürtige Hamburger fort: "Ich habe eine Fan-Facebook-Seite, aber die nervt mich auch manchmal", sagte der 51-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag).

Gerade wenn es um Politisches gehe, werde es heikel. "Ich habe keinen Bock auf das Gesocks, das sich so unerzogen und respektlos äußert. Jeder hat eine Meinung, und die ist immer negativ. Da tummeln sich viele Arschlöcher, die plötzlich ein Sprachrohr bekommen haben."

Vogel, der ab 5. Juni in der Vox-Serie "Das Wichtigste im Leben" zu sehen ist, sagte, er poste nur alle paar Monate, wenn ein Film von ihm herauskomme oder etwas anderes Bemerkenswertes geschehe. "Die coolen Leute, die meine Fans sind, möchte ich schon gerne informieren."

Jürgen Vogel bekommt in diesem Jahr den Emder Schauspielpreis verliehen.(Archivbild)
Jürgen Vogel bekommt in diesem Jahr den Emder Schauspielpreis verliehen.(Archivbild)  © DPA

Titelfoto: DPA (Bildmontage)

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