Klimacamp am Kanzleramt eröffnet

Berlin - Das sogenannte Klimacamp in der Nähe des Kanzleramts in Berlin hat nach Angaben der Veranstalter am Sonntagmorgen seine Arbeit aufgenommen.

Teilnehmer kommen auf der Wiese vor dem Reichstag ins sogenannte "Klimacamp".
Teilnehmer kommen auf der Wiese vor dem Reichstag ins sogenannte "Klimacamp".  © Annette Riedl/dpa

Umweltschützer der Gruppe Extinction Rebellion wollen dort eine Woche lang unter anderem Workshops und Arbeitsgruppen abhalten.

Für den ersten Tag standen etwa Veranstaltungen zum Klimaschutz oder zur gewaltfreien Kommunikation auf dem Plan.

Wie eine Sprecherin am Morgen sagte, übernachteten von Samstag auf Sonntag etwa 1.000 Menschen in den Zelten vor dem Kanzleramt. Für den Sonntag wurden weitere 1.500 erwartet.

Insgesamt rechnen die Veranstalter für die gesamte Woche mit mehreren Tausend Aktivisten in Berlin. Laut Polizeiangaben sind 6.000 Teilnehmer für die Versammlung bis zum 13. Oktober angemeldet.

Extinction Rebellion will am Montag auch den Straßenverkehr in der Hauptstadt behindern - etwa am Potsdamer Platz. "Wir empfehlen Autofahrern, das Auto stehen zu lassen", hatte es am Freitag geheißen.

Die Bewegung fordert von der Bundesregierung unter anderem, den Klimanotstand auszurufen und den CO2-Ausstoß bis 2025 auf null zu senken.

„Was wir tun, war noch nie so wichtig!“ steht auf einem Transparent am sogenannten "Klimacamp".
„Was wir tun, war noch nie so wichtig!“ steht auf einem Transparent am sogenannten "Klimacamp".  © Annette

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

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