Nach Christopher Street Day: Toleranzlos-Teenies wollen Regenbogenfahne abfackeln

Berlin - Am vergangenen Samstag trafen sich rund eine Million Besucher in der Hauptstadt, um ein Zeichen für Freiheit, Toleranz, gleichgeschichtliche Liebe zu setzen, doch dann geschah es: Zwei Jugendliche haben in der Nacht zum Sonntag am Rathaus in Berlin-Köpenick versucht, eine Regenbogenfahne anzuzünden.

Ein Regenbogenfahne weht im Wind. (Symbolbild)
Ein Regenbogenfahne weht im Wind. (Symbolbild)  © Roland Magnusson/123rf

Wie die Polizei mitteilte, hatten Zeugen am frühen Sonntagmorgen einen jungen Mann gefilmt, als er den Fahnenmast hochkletterte.

Ein weiterer Jugendlicher habe ihn beim Klettern geholfen. Der Unbekannte soll mehrfach versucht haben, die gehisste Fahne in Brand zu setzen.

Es sei nur ein kleines Brandloch entstanden. Anschließend flüchteten beide. Die Zeugen stellten das Video der Polizei zur Verfügung.

Es werde wegen Sachbeschädigung mit homophobem Hintergrund ermittelt, teilten die Sicherheitskräfte mit.

 Teilnehmer der CSD-Parade ziehen auf dem Großen Stern im Tiergarten an der Siegessäule vorbei.
Teilnehmer der CSD-Parade ziehen auf dem Großen Stern im Tiergarten an der Siegessäule vorbei.  © Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa

Titelfoto: Roland Magnusson/123rf

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