Berlin ist Hauptstadt der kreativen Firmengründer

Sind auch im echten Leben kreative Köpfe - die Stars der Fernsehserie Silicon Valley beim "Global Entrepreneurship Summit" in Kalifornien: Zach Woods, Kumail Nanjiani, Martin Starr, Thomas Middleditch und T. J. Miller (v. l. n. r.).
Sind auch im echten Leben kreative Köpfe - die Stars der Fernsehserie Silicon Valley beim "Global Entrepreneurship Summit" in Kalifornien: Zach Woods, Kumail Nanjiani, Martin Starr, Thomas Middleditch und T. J. Miller (v. l. n. r.).  © undefined

Berlin - Unsere Hauptstadt ist bunt, ausgefallen, verrückt und nicht zuletzt kreativ! Und diese Kreativität mündet in Start-ups (neu gegründete Unternehmen) – und zwar sehr viele davon.

Die deutsche Start-up-Szene war für einige Zeit sogar Vorreiter in ganz Europa. Es lief so gut, dass wahrscheinlich sogar die Jungs aus dem "Silicon Valley" hätten neidisch werden können. Im Jahr 2015 lag Berlin mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Milliarden Euro vor London mit einer Milliarde Euro (Ergebnisse des Start-up-Barometers der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY).

Ja sogar als "Kreativhauptstadt" konnten wir uns zweifelsohne bezeichnen. Im internationalen Vergleich fiel Berlin und die gesamte Bundesrepublik im vergangenen Jahr leider etwas zurück.

Denn der Gesamtwert der Start-up-Firmen in Deutschland ist im Jahr 2016 auf 2,2 Milliarden Euro gesunken - und das sind fast ein Drittel weniger als im Jahr 2015.

Wie auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, blieben in letzter Zeit die ganz großen Geschäfte aus - aber nicht die Lust nach Veränderung und Innovation. Denn der Lebensstil und somit auch die Attraktivität der Standorte Berlin oder München haben keineswegs abgenommen.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am 08.05.2017 in Berlin zur deutschen Start-up-Förderung auf der Internetkonferenz re:publica.
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am 08.05.2017 in Berlin zur deutschen Start-up-Förderung auf der Internetkonferenz re:publica.  © undefined

Um eben dieser angesprochenen Kreativität eine Plattform zu geben, können helle Köpfe aus allen Bundesländern sich ab 15. Mai bis zum 30. Juni 2017 mit ihren Ideen, Unternehmen und Projekten bewerben.

Denn die Bundesregierung vergibt die Auszeichnung „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“. Sie wird jedes Jahr an 32 Unternehmen aus der Kultur- und Kreativ-Wirtschaft verliehen.

Im vergangenen Jahr hieß das Motto: „Mach einfach“. Dieses Jahr: „Weitermachen!“. So wurden 224 Unternehmen in den vergangenen sieben Jahren ausgezeichnet.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries findet's klasse und hat viele Kreativpiloten schon persönlich kennengelernt.

„Es ist wichtig, durch diese Auszeichnung sichtbar zu machen, was die Kultur- und Kreativwirtschaft leistet. Auch nicht-technische Innovation ist eine ihrer Kernkompetenzen, von der auch andere Wirtschaftsbranchen profitieren. Deshalb freue ich mich, dass wir jedes Jahr spannende Unternehmen auszeichnen und damit Innovationen der Kreativwirtschaft in ganz unterschiedlichen Bereichen fördern können.“

Ob Virtual Reality, Modelabel oder das neue Facebook - jede Idee kann den Weg in eine bisher unbekannte Zukunft ebnen. Mehr Infos zum Bewerbungsprozess etc. gibt's auf der Seite von Berlin Valley.

Berlin braucht mehr Ideen: Blechfiguren auf dem Dach des Auswärtigen Amtes in Berlin zur "Langen Nacht der Ideen" am 12.05.2017.
Berlin braucht mehr Ideen: Blechfiguren auf dem Dach des Auswärtigen Amtes in Berlin zur "Langen Nacht der Ideen" am 12.05.2017.  © DPA
Vorbild für Berlin? Schöne Tech-Welt rund um San Francisco: Ein Mann fährt auf einem Fahrrad vor dem Logo des Internets Konzerts Google auf dem Google Campus im Silicon Valley vorbei.
Vorbild für Berlin? Schöne Tech-Welt rund um San Francisco: Ein Mann fährt auf einem Fahrrad vor dem Logo des Internets Konzerts Google auf dem Google Campus im Silicon Valley vorbei.  © DPA

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