SEK-Einsatz: Mann bedroht Passanten mit Schusswaffe

Berlin - Am Montagabend hat in der Lübbener Straße in Kreuzberg ersten Erkenntnissen zufolge ein Mann aus einer Wohnung im 4. Obergeschoss heraus Passanten mit einer Schusswaffe bedroht.

Schwer bewaffnete Polizisten sicherten den Bereich vor dem Haus mit Maschinenpistolen im Anschlag.
Schwer bewaffnete Polizisten sicherten den Bereich vor dem Haus mit Maschinenpistolen im Anschlag.  © Morris Pudwell

Der Mann öffnete den alarmierten Polizisten nicht die Tür. Schwer bewaffnete Polizisten sicherten den Bereich vor dem Haus mit Maschinenpistolen im Anschlag.

Die eingesetzten Beamten riefen das SEK zur Hilfe. Mit einem lauten Knall drang das Spezialeinsatzkommando in die Wohnung ein und nahm den Mann fest.

Verletzt wurde niemand. Die genauen Hintergründe werden nun geklärt.

Update, 8:50

Nach bisherigen Erkenntnissen suchte ein 44-Jähriger gegen 20.45 Uhr einen 46-Jährigen an seiner Wohnung auf, da der Jüngere den Älteren zu einem ausgeliehenen, nicht zurückgegebenen E-Bike zur Rede stellen wollte. Der 46-Jährige öffnete dann auf Klingeln die Tür, soll dem Jüngeren gedroht haben, ihn zu erschießen und dabei eine Schusswaffe in der Hand gehalten haben. Daraufhin lief der 44-Jährige aus dem Haus und alarmierte die Polizei. Funkwagen, Kräfte einer Einsatzhundertschaft und das SEK fuhren zum Ort. Mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss wurde die Wohnungstür kurz darauf geöffnet, der 46-Jährige vorläufig festgenommen und die Wohnung im Anschluss durchsucht. Eine Schusswaffe wurde nicht gefunden. Der Festgenommene wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Ort entlassen.

Die eingesetzten Beamten riefen das SEK zur Hilfe.
Die eingesetzten Beamten riefen das SEK zur Hilfe.  © Morris Pudwell

Titelfoto: Morris Pudwell

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