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Krieg 4.0: IT-Krieger der Bundeswehr ziehen ins Cyber-Schlachtfeld

Die #Bundeswehr rüstet für das Cyber-Schlachtfeld auf. IT-Experten sind deshalb heiß begehrt.
Die Bundeswehr wirbt seit Monaten um Computer-Spezialisten.
Die Bundeswehr wirbt seit Monaten um Computer-Spezialisten.

Berlin - Eine Armee zu Lande, zu Wasser, in der Luft - und nun auch im Internet: Die Cyberarmee der Bundeswehr erlangt ab Juli ihre vorläufige Schlagkraft. Mehr als 13.000 Soldaten werden dann offiziell der neuen Truppe unterstellt. Die IT-Krieger sollen Deutschland im Schlachtfeld Internet verteidigen. Sie können aber auch angreifen.

Die Cybersoldaten der Bundeswehr fahren die Rechner hoch. 13.500 IT-Soldaten gehören der neuen Einheit an. Sie kämpfen nicht gegen Panzer, Soldaten und Schiffe. Sie kämpfen gegen unsichtbare Feinde. Die Bundeswehr will sich damit für das Schlachtfeld der Zukunft rüsten.

Doch mit seiner Cyber-Abwehr-Truppe ist Deutschland spät dran und hinkt hinter den USA, China und Russland hinterher.

Die neue Organisationseinheit "Cyber- und Informationsraum" steht auf einer Ebene mit Heer, Marine und Luftwaffe. Das Heer aus Hackern soll künftig die Waffen- und IT-Systeme der Truppe schützen. Die Cyber-Streitkraft gilt als Lieblingsprojekt der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (Tag24 berichtete). Sie reagiert damit auf zunehmende Attacken auf die Netze der Truppe.

Doch wie gefährlich sind die Bedrohungen auf dem Cyberschlachtfeld?

Rechner mit Computer-Quellcode auf dem Bildschirm.
Rechner mit Computer-Quellcode auf dem Bildschirm.

Cyberangriffe auf die Bundeswehr sind nach Einschätzung des Verteidigungsministeriums längst keine Fiktion mehr, sondern Realität. 280.000 Attacken zählten die Streitkräfte allein in den ersten beiden Monaten dieses Jahres.

Das Thema wird nach Ansicht von von der Leyen die nächste Dekade beherrschen. Das zeigt auch die hybride Kriegsführung in der Ostukraine oder Fake-News-Angriffe auf die deutschen Soldaten in Litauen. Aber auch die Systeme und die Infrastruktur der Truppe sind verwundbar: Der Eurofighter allein hat 80 Computer und 100 Kilometer Kabel an Bord. Die zunehmende Vernetzung macht die Truppe angreifbar. Die Abwehr von Angriffen wie die aktuelle Attacke mit einer Erpresser-Software auf Firmen weltweit fallen weiter in die Zuständigkeit des Innenministeriums.

Am 1. Juli werden der neuen Organisationseinheit offiziell die 13.500 Soldaten und zivile Kräfte unterstellt. Dafür werden verschiedene Bereiche zusammengelegt, etwa das Militärische Nachrichtenwesen oder das Geoinformationswesen. Die Bundeswehr bündelt also bereits vorhandene IT-Strukturen, für die Soldaten ändert sich erstmal wenig - außer, dass sie einem neuen Chef unterstellt sind: Generalleutnant Ludwig Leinhos ist der erste Inspekteur der Cyber-Streitkraft. Er gilt als Experte für elektronische Kampfführung. Voll einsatzbereit soll die Truppe aber erst 2021 sein. Dann mit 15.000 Soldaten und zivilen Kräften.

Darf die Truppe nur abwehren, oder auch angreifen?

Fast so wertvoll wie ein randvoller Geld-Tresor: Ein Serverschrank mit Netzwerkkabeln.
Fast so wertvoll wie ein randvoller Geld-Tresor: Ein Serverschrank mit Netzwerkkabeln.

Auch wenn die Bundeswehr nur ungern darüber redet: Cyber-Attacken gehören zu den Fähigkeiten der neuen Armee. So sind die IT-Soldaten unter anderem in der Lage, etwa bei einem Auslandseinsatz die Kommunikationskanäle des Gegners zu stören, um ihn zu isolieren. Die Bundeswehr übt schon seit Jahren in einer geheim agierenden Einheit in Rheinbach bei Bonn für Cyber-Attacken. Die knapp 80 Mann starke Einheit soll in den nächsten vier Jahren auf 200 Mann aufgestockt werden.

Die Opposition kritisiert indes die unklare Rechtslage, was die parlamentarische Kontrolle angeht. Denn das Eindringen ins Datennetz eines Gegners müsste - wie Einsätze mit Jets, Schiffen und Panzern auch - vom Bundestag genehmigt werden. "In dem Moment, wo wir aktiv eingreifen wollen, geht das nur unter parlamentarischem Vorbehalt", sagt ein Sprecher des Ministeriums.

Klingt total spannend und Ihr wollt mitmachen? IT-Experten sind heißt begeht! Die Bundeswehr konkurriert im Kampf um die Nerds mit der freien Wirtschaft. 2016 seien 3000 Informatiker eingestellt worden, das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr, heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Im ersten Quartal 2017 gingen bereits 1330 Bewerbungen im IT-Bereich ein.

Die Bundeswehr braucht trotzdem händeringend noch mehr IT-Fachkräfte. Deshalb will die Truppe auch selbst ausbilden.

Von der Leyen eröffnete erst vor einer Woche ein neues Cyber-Zentrum auf dem Gelände der Bundeswehr-Universität in Neubiberg bei München - inklusive eines neuen Master-Studiengangs, der im Januar 2018 mit zunächst 70 Studierenden starten soll.

Fotos: dpa/Bernd Settnik, dpa/Oliver Berg, dpa/Julian Stratenschulte

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