Sexueller Missbrauch an Bruder, Tochter und ihren Freundinnen? Mann (45) steht vor Gericht!

Berlin - Ein 45-jähriger Vater, der seine Tochter sowie Freundinnen des Mädchens missbraucht haben soll, muss sich von diesem Freitag (9.30 Uhr) an vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Die Tochter habe sich nach dem sexuellen Missbrauch ihrer Mutter anvertraut. (Symbolbild)
Die Tochter habe sich nach dem sexuellen Missbrauch ihrer Mutter anvertraut. (Symbolbild)  © 123RF

Die Kinder sollen den Ermittlungen zufolge etwa sieben Jahre alt gewesen sein, als es 2017 zu ersten sexuellen Übergriffen gekommen sei.

Die Tochter habe sich schließlich ihrer Mutter anvertraut.

Dem Angeklagten wird zudem vorgeworfen, vor mehr als 25 Jahren seinen deutlich jüngeren Bruder sexuell missbraucht und ihm pornografische Bilder gezeigt zu haben.

Dem Mann aus Berlin-Pankow werden insgesamt 24 mutmaßliche Taten zur Last gelegt.

Es sind sechs Verhandlungstage vorgesehen.

Update, 15:00 Uhr: Der Angeklagte schweigt!

Ein Vater, der seine Tochter und Freundinnen des Mädchens missbraucht haben soll, hat vor dem Berliner Landgericht zunächst geschwiegen.

Dem 45-Jährigen werden insgesamt 24 Taten zur Last gelegt. Als seine Tochter etwa sechs Jahre alt war, sei es zu ersten Übergriffen im Haus der Familie im Stadtteil Pankow gekommen.

Der 45-jährige Familienvater soll auch die Freundinnen seiner Tochter missbraucht haben. (Symbolbild)
Der 45-jährige Familienvater soll auch die Freundinnen seiner Tochter missbraucht haben. (Symbolbild)

Zudem wird dem Angeklagten vorgeworfen, vor mehr als 25 Jahren seinen jüngeren Bruder missbraucht zu haben. Der Verteidiger sagte zu Prozessbeginn am Freitag, sein Mandant werde sich nicht äußern.

Laut Anklage soll es ab 2017 zu sexuellen Übergriffen auf die Tochter gekommen sein. Über das Mädchen habe der gelernte Elektriker, der als sehr hilfsbereit galt, den Kontakt zu drei ihrer Freundinnen aufgebaut.

Bei Übernachtungsbesuchen habe er mehrere der Kinder aufgefordert, ihn am Geschlechtsteil zu berühren. In anderen Fällen habe er sich nackt vor den Mädchen bewegt. Er habe sie mit dem Versprechen, ihnen ein Pferd zu schenken, zu sexuellen Handlungen motivieren wollen.

Die Tochter des Angeklagten habe sich schließlich ihrer Mutter anvertraut, so die Staatsanwältin.

Dem Mann wird zudem vorgeworfen, 1992 oder 1993 seinen damals etwa vierjährigen Bruder sexuell missbraucht und diesem später pornografische Bilder gezeigt zu haben. Der Prozess wird am 7. Mai fortgesetzt.

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