Lebensgefahr am Alexanderplatz: Deshalb war der Berliner Fernsehturm gesperrt!

Berlin – Dass diese Sicherheitsmaßnahme durchgeführt werden musste, ist acht Jahre her. Weil Eisbrocken vom Fernsehturm abfallen könnten, ist das Areal momentan nicht zugänglich.

Der Fernsehturm am Alexanderplatz ist gesperrt. Straßenbahnen werden umgeleitet.
Der Fernsehturm am Alexanderplatz ist gesperrt. Straßenbahnen werden umgeleitet.  © Monika Skolimowska/dpa

Auch wenn von Schnee und Eis auf den Straßen der Hauptstadt weit und breit nichts zu sehen ist, können in höheren Lagen viel eisigere Temperaturen herrschen als auf dem Boden.

Auf dem höchsten Gebäude Deutschlands ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Eis auf der Kugel und den Antennen bildet, absetzt und bei wieder steigenden Temperaturen abbröckelt, besonders hoch.

Weil die abfallenden Eisbrocken riesig sein können und die Fallhöhe groß ist, besteht Lebensgefahr für Passanten rund um das Gebäude, in dessen Umgebung ein hohes Begängnis herrscht.

Deshalb sperrte die Polizei den Bereich am Sonntag großflächig. Der Bereich von 100 Metern Radius darf nicht mehr betreten werden.

Die Straßenbahnlinien M4, M5 und M6, die die direkt am Fernsehturm gelegene Haltestelle Alexanderplatz/Gontardstraße anfahren, werden über die Memhardstraße umgeleitet.

Vermutlich wird der Bereich im Laufe des Montags wieder frei zugänglich gemacht werden.

Update, 9.11 Uhr

Nach einer vorübergehenden Sperrung wegen drohender Eisabbrüche ist der Platz rund um den Berliner Fernsehturm wieder frei. Die Absperrungen um das Wahrzeichen wurden am Montagvormittag aufgehoben, wie die Polizei twitterte. Seit Samstag war ein Radius von etwa 100 Metern gesperrt gewesen, da Eisbrocken von dem 368 Meter hohen Turm herunterfallen und Menschenleben gefährden konnten, wie es hieß. Mehrere Straßenbahnlinien wurden umgeleitet, Fußgänger durften den Bereich nicht betreten und ab Sonntag auf den Fernsehturm nicht mehr besichtigen.

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