Kriegt man so den Leopoldplatz endlich in den Griff?

Zwischen Mülleimern und Tischtennisplatte: Auf dem Leopoldplatz in Berlin-Wedding trifft sich die Trinkerszene nur zu gerne. (Symbolbild)
Zwischen Mülleimern und Tischtennisplatte: Auf dem Leopoldplatz in Berlin-Wedding trifft sich die Trinkerszene nur zu gerne. (Symbolbild)  © DPA

Berlin - Am Leopoldplatz in Wedding gibt es seit Jahren große Probleme: Er ist mit Glasscherben, Drogenspritzen und Dreck vermüllt und zum Treff schräger Gestalten aus vielen Milieus geworden.

Dies alles soll nun bald Geschichte sein. Denn der Bezirksbürgermeisters Berlin/Mitte hat einen Plan.

Stephan von Dassel (49, Bündnis 90/Die Grünen) sagt in der B.Z.: „Der Leopoldplatz soll endlich ein schöner Ort für alle Berliner werden.“

Um die Lage in den Griff zu kriegen, gibt es einen regelrechten Katalog von Verbesserungsvorschlägen.

So soll vor dem Rathaus Wedding Alkohol verboten werden. Stattdessen ist die Wiedereröffnung der Trinkerhalle möglich. Weiterhin ist ein Wachdienst geplant.

In den Toiletten der Trinkerhalle sollen Rauchmelder eingebaut werden, um zu verhindern, dass dort Hasch geraucht wird. Außerdem soll weiteres Geld aufgewendet werden, um allgemeine Kulturangebote in den Areal zu finanzieren.

„Die Verhältnisse dort zu verbessern, ist mir zur Herzensangelegenheit geworden“, sagt von Dassel. Nun muss er sich damit nur noch politisch durchsetzen.

Stephan von Dassel (Bündnis 90/Die Grünen).
Stephan von Dassel (Bündnis 90/Die Grünen).  © DPA

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