Deutscher Filmpreis: Auch OWL hat Chancen auf "Lola"

Regisseur Lars Montag ist in gleich drei Kategorien für den begehrten Preis nominiert.
Regisseur Lars Montag ist in gleich drei Kategorien für den begehrten Preis nominiert.  © dpa/imago

Berlin - Bei einer Gala in Berlin wird am Freitag der 67. Deutsche Filmpreis vergeben. Rund 2000 Promis werden zur Lola-Verleihung im Palais am Funkturm erwartet. Auch einige Ostwestfalen dürfen sich Hoffnungen auf den Filmpreis machen.

In der Königskategorie Bester Spielfilm sind sechs Filme nominiert. Als Favorit geht mit acht Nominierungen die Tragikomödie "Die Blumen von gestern" von Chris Kraus ins Rennen. Nicolette Krebitz' Drama "Wild" ist sieben Mal nominiert und Maren Ades oscarnominiertes Vater-Tocher-Film "Toni Erdmann" sechs Mal.

Um den Hauptpreis konkurrieren außerdem das Abtreibungsdrama "24 Wochen" von Anne Zohra Berrached, das Roadmovie "Tschick" von Fatih Akin und die Flüchtlingskomödie "Willkommen bei den Hartmanns" von Simon Verhoeven.

Aus Hövelhof stammt Rouen Rech, der als Produzent des Dokumentarfilms "No Land's Song" in eben dieser Kategorie nominiert ist. Der in Bünde geborene Regisseur Lars Montag hat gemeinsam mit dem Schriftsteller Helmut Krausser dessen Roman "Einsamkeit und Sex und Mitleid" adaptiert, das in gleich drei Kategorien nominiert ist: Bestes Drehbuch sowie beste weibliche und männliche Nebenrolle.

Die Lola - die als deutsches Pendant zum amerikanischen Oscar gilt - ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis.

Das ZDF strahlt die Gala am selben Abend um 22.50 Uhr aus.

Titelfoto: dpa/imago


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