Bundespräsident Steinmeier in USA gelandet, aber Donald Trump trifft er nicht

Berlin/Los Angeles - Obwohl Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (62, SPD) schon seit Februar 2017 im Amt ist, besucht er jetzt zum ersten Mal als Staatsoberhaupt die USA. US-Präsident Donald Trump (72) trifft er dennoch nicht.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (62, SPD) mit seiner Frau Elke Büdenbender (56) bei der Landung in L.A.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (62, SPD) mit seiner Frau Elke Büdenbender (56) bei der Landung in L.A.  © dpa/Bernd von Jutrczenka

Am frühen Montagmorgen deutscher Zeit landete Steinmeier mit seiner Frau Elke Büdenbender (56) in Los Angeles, von wo aus der Bundespräsident seinen dreitägigen Besuch in Kalifornien antritt.

Höhepunkt des US-Trips wird die Eröffnung des Thomas-Mann-Hauses: Die Bundesregierung hatte die Immobilie 2016 gekauft, um sie vor dem Abriss zu bewahren.

Jetzt wird das Gebäude, in dem der berühmte Schriftsteller ("Buddenbrooks", "Der Zauberberg") während seines US-Exils in den 1940er Jahren wohnte, zum Domizil für deutsche Stipendiaten.

Es ist die erste Reise Steinmeiers als Bundespräsident in die USA. Zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump kommt es dennoch nicht.

Dennoch dürften die aktuellen Erschütterungen der transatlantischen Beziehungen bei dem Besuch eine wichtige Rolle spielen, hieß es aus dem Bundespräsidialamt.

Am Dienstag wird Steinmeier bei der Konferenz "The Struggle for Democracy" die Eröffnungsrede halten.

Bei Terminen in San Francisco wird sich der Bundespräsident auch mit Start-up-Unternehmern und Experten aus dem Silicon Valley treffen.

Titelfoto: dpa/Bernd von Jutrczenka


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