Verliebt, verletzt, verkauft: Loverboy soll Frauen zur Prostitution gezwungen haben

Berlin - Ein 33-Jähriger, der mit der "Loverboy"-Masche junge Frauen in die Prostitution gedrängt haben soll, steht ab Freitag (9.15 Uhr) vor dem Berliner Landgericht.

 Bei der "Loverboy"-Masche spielen die Täter minderjährigen Mädchen eine Liebesbeziehung vor. (Symbolbild)
Bei der "Loverboy"-Masche spielen die Täter minderjährigen Mädchen eine Liebesbeziehung vor. (Symbolbild)  © dpa/Andreas Arnold

Drei Geschädigten im Alter von 17 bis 21 Jahren soll er eine Liebesbeziehung vorgegaukelt und sie emotional von sich abhängig gemacht haben.

Durch körperliche Gewalt, Drohungen und Einbehalten jeglicher finanziellen Mittel habe er die Frauen davon abgebracht, aus der Szene auszusteigen.

Dem Mann wird unter anderem Menschenhandel, Zuhälterei und Körperverletzung vorgeworfen. Eine 38-Jährige ist mitangeklagt. Sie soll dem 33-Jährigen bei der Organisation der Prostitution geholfen haben.

Bei Loverboys handelt es sich um junge Männer, die von organisierten Prostitutionsringen angeheuert werden.

Sie suchen minderjährige und junge Mädchen, die sie manipulieren, ihnen eine Liebesbeziehung vorgaukeln und von sich emotional abhängig machen, um sie so in die Prostitution zu führen.

Eine Prostituierte wartet in einem Bordell auf Kunden. (Archivbild)
Eine Prostituierte wartet in einem Bordell auf Kunden. (Archivbild)  © dpa/Boris Rössler

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

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