"Wie der letzte Dreck": Micaela Schäfer spricht über die Tücken als Trash-Tante

Berlin - Gnadenlos-Abrechnung der Nacktschnecke! Das Leben als TV-Sternchen ist nicht immer leicht – wer wüsste das besser als Micaela Schäfer (35). Die Königin der Trash-Elite spricht offen über die Tücken des Berufs – und was ihr gegen den Strich geht.

Micaela Schäfer, Model, zeigt bei der Dinner-Box-Gala - Night of the Campions in der Alsterdorfer Sporthalle als Nummerngirl die nächste Runde an.
Micaela Schäfer, Model, zeigt bei der Dinner-Box-Gala - Night of the Campions in der Alsterdorfer Sporthalle als Nummerngirl die nächste Runde an.

Seit ihrer Karrieresprung-Teilnahme an der ersten Staffel der Laufsteg-Show "Germany’s Next Topmodel" ist die DJane mit der ausgeprägten Textilallergie Meisterin ausgeprägter Trash-Kultur – einen Ruf, den sie seitdem in unzähligen Schund-Shows und mit Hüllenlos-Auftritten kultiviert und verfeinert.

Doch im Interview mit dem Magazin "Spiegel" schlug das Nackt-Model mit der Vorliebe für Beauty-Ops nun kritische und höchst nachdenkliche Töne an.

"Wir sind alle voyeuristisch veranlagt. Wir wollen glauben, dass wir das Leben von Menschen in der Öffentlichkeit kennen", erklärte die Kult-Skandalnudel und betonte: "Dabei ahnen wir, dass vor der Kamera jeder eine Rolle spielt. Trotzdem bin ich überzeugte Trash-Tante", resümierte die Moderatorin.

Als solche sieht sich die Moderatorin realistisch zur Liga der C-Promis zugehörig – für sie an und für sich in Ordnung. Und dennoch fuchst die einstige "Miss Ostdeutschland" eine Sache gehörig. "Aber manchmal ist die Art und Weise, wie wir C-Promis behandelt werden, schon grenzwertig", macht die gebürtige Leipzigerin ihrem Ärger Luft.

Und die Nacktschnecke unterstrich: "Wirklich wie der letzte Dreck. Entschuldigung, wir füllen 50 Prozent eurer Formate. Wenn wir nicht wären, wann soll dann der Schokoriegelhersteller seine Werbung bei euch schalten?"

Mica selbst sei in diesen Beruf eher zufällig hineingeschlittert. Auch wenn ihr die Arbeit Spaß macht, richtet sie mahnenden Worte an Mädchen und junge Frauen, die der 35-Jährigen nacheifern und in ihre Fußstapfen treten wollen: "Mach das nicht. Ich stehe zu dem Produkt Micaela Schäfer. Dazu, dass ich meine Brüste zeige. Das wird aber nicht deins sein. Du wirst die Shitstorms nicht ertragen, das macht dich nicht glücklich."

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