Berliner bringen erneut Mauer zum Einsturz

Politiker, Aktivisten und Passanten schlagen auf dem Gendarmenmarkt auf eine Mauer mit Steinen aus Styropor ein.
Politiker, Aktivisten und Passanten schlagen auf dem Gendarmenmarkt auf eine Mauer mit Steinen aus Styropor ein.  © DPA

Berlin - Am Berliner Gendarmenmarkt haben rund 100 Menschen gegen Hass-Botschaften aus dem Internet gegen geflüchtete Menschen demonstriert. Unter ihnen waren am Dienstag auch der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen und die Linken-Abgeordnete Petra Pau.

Gemeinsam brachten sie eine zehn Meter lange und knapp drei Meter hohe Mauer aus Styropor-Steinen zum Einsturz. Auf den über 100 Steinen waren Hass-Zitate aus dem Internet aufgeschrieben. Name und Profilbild der Verfasser wurden nach Angaben der Veranstalter aus Datenschutzgründen geändert.

"Wir müssen aktiv, durch unsere Empathie und unser Engagement, den Hass bekämpfen", sagte Röttgen. Auf die Kundgebung hatten die Organisatoren über Facebook und mit Flyern aufmerksam gemacht.

Mit der bundesweiten Kampagne "#Caredonthate" (etwa: Kümmere Dich statt zu hassen) wollten sie der "Minderheit des Hasses" eine starke Botschaft entgegensetzen, sagte Karl-Otto Zentel, Generalsekretär der Initiative "Care".

 Die Mauer voller Hass-Botschaften wurde symbolisch zum Einsturz gebracht. Die Hilfsorganisation Care startet eine bundesweite Kampagne gegen Hass und Hetze.
Die Mauer voller Hass-Botschaften wurde symbolisch zum Einsturz gebracht. Die Hilfsorganisation Care startet eine bundesweite Kampagne gegen Hass und Hetze.  © DPA

Titelfoto: DPA


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