Dafür steht dieses neue Denkmal in Berlin

Das Denkmal für die erste Homosexuellen-Bewegung in Berlin natürlich in Regenbogenfarben.
Das Denkmal für die erste Homosexuellen-Bewegung in Berlin natürlich in Regenbogenfarben.  © DPA

Berlin - Die erste Emanzipationsbewegung für Homosexuelle ist in Berlin mit einem Denkmal gewürdigt worden.

Das Ensemble aus sechs überdimensionalen Blüten der Calla-Lilie, die in den Farben des Regenbogens gehalten sind, wurde am Donnerstag in Höhe des Bundeskanzleramtes am Magnus-Hirschfeld-Ufer an der Spree übergeben.

Initiiert hatte es der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD). Bezahlt wurde das Denkmal durch Spenden sowie mit Geld von der Lotto-Stiftung Berlin.

Vor 120 Jahren gründeten Magnus Hirschfeld und seine Mitstreiter das Wissenschaftlich-humanitären Komitee in Berlin, das sich als erste Organisation für eine Entkriminalisierung von Sex zwischen Männern einsetzte.

1919 errichtete Hirschfeld auf dem Gelände zwischen dem heutigen Bundeskanzleramt und dem Haus der Kulturen der Welt das Institut für Sexualwissenschaft.

Zahlreiche Menschen nahmen an der Einweihung vom „Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung“ am Magnus-Hirschfeld-Ufer teil.
Zahlreiche Menschen nahmen an der Einweihung vom „Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung“ am Magnus-Hirschfeld-Ufer teil.  © DPA

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