David Hasselhoff aus Berliner Museum rausgeworfen

Hier hatte Hasselhoff 1989 seinen berühmten Auftritt vor der Berliner Mauer.
Hier hatte Hasselhoff 1989 seinen berühmten Auftritt vor der Berliner Mauer.  © DPA

Berlin - Auf einer Kran-Tribüne vor der Berliner Mauer "Looking for Freedom" singend - an dieses Bild denken viele von uns, wenn es um David Hasselhoff geht.

Der 65-jährige Sänger und Schauspieler hatte in der vergangenen Woche jedoch zugegeben, dass er mit dem Mauerfall nichts zu tun hatte (TAG24 berichtete).

Laut dem Berliner Kurier hatte das für "The Hoff" nun Konsequenzen, denn die Miniatur-Ausstellung "Litte Big City Berlin" soll die Figur des Sängers kurzerhand entfernt haben. Der Mini-Hasselhoff stand auch da auf einer Kran-Tribüne.

Bei Knopfdruck fing der an seinen berühmten Hit zu trällern und brachte so buchstäblich die Mauer zu Fall. Das war jedoch einmal, denn nun hat das Museum die Figur des 65-Jährigen kurzerhand entfernt.

Demnächst tourt der Sänger durch Deutschland. Ob er dem Museum dann einen Besuch abstatten wird.
Demnächst tourt der Sänger durch Deutschland. Ob er dem Museum dann einen Besuch abstatten wird.  © DPA

Dort wo einst "The Hoff" posierte, soll nun Sängerin Nena stehen, natürlich mit Luftballons in der Hand, passend zu ihrem großen Hit. Ein kleines Schild auf dem "Hier stand David Hasselhoff" steht, befindet sich direkt daneben.

Das Gerücht, dass der Entertainer für den Mauerfall verantwortlich sein soll hält sich hartnäckig, wird jedoch oftmals nur belächelt. Im Museum scheint man dies jedoch ernster zu nehmen.

Hier erklärt ma sich den Rauswurf von Hasselhoff so: "Wenn der Sänger sich aus seiner historischen Verantwortung stiehlt und plötzlich das Gegenteil behauptet, hat er in der Schau nichts mehr zu suchen", wie die Zeitung schreibt.

Komisch, dabei schrieb das Museum noch am Donnerstag zum Statement vom Sänger: "Wir jedenfalls entlassen ihn nicht so schnell aus seiner historischen Verantwortung." Das Wort "schnell" scheint hier anscheinend jeder anders zu interpretieren. Was sind denn schon vier Tage?

Bastian Schönauer, der Hassellhoff in Deutschland vertritt, findet für den Rauswurf deutliche Worte: "Die ganze Aktion ist einfach peinlich und lächerlich für Berlin."

Herbert Fechter, ebenfalls Betreuer des Entertainers, sagte der Zeitung: "Hasselhoff wird sich darüber garantiert ärgern, wenn er dies erfährt." Zumindest im Netz kann man den berühmten Auftritt des Sängers in der Ausstellung noch bestaunen.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0