Nach Rassismus-Vorwürfen: Drag-Queen fordert erneut Abschiebung

Ein Freund der Travestiekünstlerin soll am Alexanderplatz in Berlin verprügelt worden sein.
Ein Freund der Travestiekünstlerin soll am Alexanderplatz in Berlin verprügelt worden sein.

Berlin - Immer wieder kommt es in Berlin zu homophonen Übergriffen. Die Opfer werden zum Teil wüst beschimpft und brutal verprügelt. Einige der Täter haben einen Migrationshintergrund. Für Star-Drag-Queen Nina Queer Grund genug eine Abschiebung zu fordern (TAG24 berichtete).

Die zeigte sich nach den Rassismus-Vorwürfen reumütig und bat um Verzeihung. Sie sei nicht rechts, verabscheue aber homophone Gewalttaten, vor allem da sie selbst Opfer eines Übergriffs wurde.

Am Mittwoch sollen jedoch zwei Freunde der Travestiekünstlerin von einem Osteuropäer und einem vermeintlichen Südländer am Alexanderplatz angegriffen worden sein. Auf Facebook macht die Drag-Queen sich erneut Luft über die schreckliche Tat.

"Auch auf die Gefahr hin, wieder europaweit als Rassistin beschimpft zu werden, möchte ich meine Klappe nicht länger halten", beginnt sie ihren Post auf Facebook.

Drag-Queen Nina Queer ist erregt!

Die Drag-Queen Nina Queer sorgte bereits mit einem Facebook-Post für Rassismus-Vorwürfe.
Die Drag-Queen Nina Queer sorgte bereits mit einem Facebook-Post für Rassismus-Vorwürfe.

Sie fragt, ob es "jetzt ewig so weiter gehen" werde und bittet Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller zum Handeln.

"Die Stadt versinkt in einem Sumpf aus Hass, Kriminalität und Rohrer Gewalt. Es ist höchste Zeit die Berliner vor Intensivstraftätern zu schützen", so Nina Queer weiter.

"Menschen die in unser Land kommen, um hier Terror und Schrecken zu verbreiten, haben nicht eine Minute länger das Recht hier bleiben zu dürfen." Dazu veröffentlichte sie Fotos von eines Opfers der Prügelattacke.

Was von der Drag-Queen vermutlich als Hilfeschrei gemeint war, wird von einigen Fans von Nina Queer zum Anlass genommen, um gegen Flüchtlinge Stimmung zu machen.

So heißt es in den Kommentaren: "Wenn man über eine Million Menschen ins Land holt, für die Toleranz und sexuelle Freiheit Fremdwörter sind, dann muss man sich nicht wundern."

Ein ander Fan schrieb: "Platzverbote? Dann rotten sich die - 'doch so gewünschten Personen anderer Länder' - woanders zusammen und verlegen den "rechtsfreien Raum'".

Ob es Nina Queers Absicht war, dass ihr Post wieder solche Wellen unter ihren Followern schlägt? Zumindest könnte sie ihre Fans bei solchen Kommentaren zurechtweisen.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0