Mädchen am Kopftuch gezogen, geschlagen und mit Blut-Spritze bedroht

Berlin - In einem Fall wurde eine zwölfjähriges Mädchen, das ein Kopftuch trug, attackiert. In einem anderen Fall wurden zwei syrische Mädchen (15 und 16) von einem Mann mit der Faust geschlagen.

In einem Fall versuchte eine unbekannte Frau, einer Zwölfjährigen das Kopftuch runter zu reißen. (Bildmontage)
In einem Fall versuchte eine unbekannte Frau, einer Zwölfjährigen das Kopftuch runter zu reißen. (Bildmontage)  © 123RF

Im Stadtteil Neukölln versuchte laut Polizei eine zunächst unbekannte Frau, einer Zwölfjährigen das Kopftuch vom Kopf zu reißen. Die Angreiferin habe das Mädchen am späten Freitagabend in der Hermannstraße an den Haaren gezogen und sie fremdenfeindlich beleidigt, hieß es.

Zudem soll sie mit einer - augenscheinlich mit Blut gefüllten - Spritze mehrfach versucht haben, das Mädchen zu stechen, und sie mit Pfefferspray bedroht haben. Die 12-Jährige wurde bei der Attacke leicht verletzt. Die Staatsangehörigkeit des Mädchens war zunächst ungeklärt.

Außerdem schlug im Ortsteil Marzahn ein bislang unbekannter Mann zwei Jugendlichen am späten Freitagnachmittag mehrfach mit der Faust ins Gesicht, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Zuvor soll er sich den beiden demnach genähert und sie fremdenfeindlich beschimpft haben, als diese sich miteinander unterhielten.

Die 15- und 16-Jährige erlitten bei dem Übergriff den Angaben zufolge Verletzungen im Gesicht und wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Sie sollen syrische Staatsbürger sein.

Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun in beiden zwei Fällen wegen der fremdenfeindlichen Angriffe in Berlin.

Zwei Jugendliche und ein Mädchen sind in Berlin fremdenfeindlich beleidigt und attackiert worden. (Symbolbild)
Zwei Jugendliche und ein Mädchen sind in Berlin fremdenfeindlich beleidigt und attackiert worden. (Symbolbild)  © 123RF

Titelfoto: 123RF

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