Ostern ohne Rebecca: Emotionales Statement von ihrem Vater!

Berlin - Es ist ein unfassbarer Kummer, wenn das eigene Kind spurlos verschwindet. Das muss die Familie der vermissten Rebecca in diesen Tagen umso schmerzvoller erfahren. Es ist das erste Osterfest ohne ihre Becci – die übrigen Familienmitglieder werden es gemeinsam verbringen.

Seit dem 18. Februar ist Rebecca verschwunden. (Bildmontage)
Seit dem 18. Februar ist Rebecca verschwunden. (Bildmontage)  © Screenshot/Instagram/viiiivaaa_, DPA

Auch wenn Rebecca aus Berlin-Neukölln seit dem 18. Februar wie vom Erdboden verschluckt ist, gibt die Familie der vermissten Schülerin die Hoffnung nicht auf.

Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt: Der Fall Rebecca scheint kein Cold Case (zu Deutsch: ungeklärter Fall) zu werden. Es besteht die Möglichkeit, dass die Hintergründe zu ihrem rätselhaften Verschwinden aufgeklärt werden (TAG24 berichtete).

Weniger zuversichtlich zeigt sich die Mordkommission, noch Beweise gegen Rebeccas Schwager zu finden.

Sicher dürfte sein: Diese Feiertage sind ein besonderer Stich ins Herz für Rebeccas Familie. Wenn das eigene Fleisch und Blut plötzlich nicht mehr Bestandteil des Lebens ist, wird das erst Recht an Feiertagen zu einer Achterbahn der Gefühle.

Gegenüber "RTL" sprachen Beccis Eltern, Brigitte und Bernd R., darüber, wie sie das Osterfest verbringen werden. "Die Familie ist zusammen, also die, die noch da sind, mit denen werden wir etwas machen. Das Leben geht weiter", betonte Bernd R. im Interview weiter den Zusammenhalt der Familie in diesen aufreibenden Zeiten – anders als das zerrüttete Verhältnis zu den Ermittlern.

Die Familie erhob des Öfteren schwere Kritik an der Arbeit der Polizisten. Diese scheinen weiter in Dunklen zu tappen und sich in einer Sackgasse zu befinden (TAG24 berichtete).

Immerhin: Ein Mann will Rebecca gesehen haben, in Polen, in Begleitung eines Mannes (TAG24 berichtete). "Wir haben die Hoffnung, dass wir Becci noch finden", zeigte sich der Vater der vermissten 15-Jährigen weiter zuversichtlich.

Fraglich bleibt, ob diese eine heiße Spur ist. Schließlich geht die Polizei von einem Tötungsdelikt aus. Weiter unter dringendem Tatverdacht: Florian R. (27), der Schwager der vermissten Rebecca. Dieser schweigt weiter zu den Vorwürfen, mit dem Verschwinden der Schülerin etwas zu tun zu haben.

Zuletzt konzentrierte die Polizei am vergangenen Dienstag ihre Suche nach Becci erneut am Herzberger See in Ost-Brandenburg. Dort suchten 35 Polizisten und Helfer nach der Leiche von Rebecca. Unterstützung erhielten sie auch dieses Mal von Spurhünden. Zudem wurde ein Hubschrauber eingesetzt.

2000 Hinweise sind nach Polizeiangaben bereits eingegangen. Zunächst war aus "ermittlungstaktischen Gründen" nicht bekannt, ob dabei neue Indizien und Beweise aufgetaucht sind.

Beamte bei der Suche an einem Waldgebiet in Brandenburg.
Beamte bei der Suche an einem Waldgebiet in Brandenburg.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/viiiivaaa_, DPA

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