Linksradikale ruinieren Wiese in historischem Park mit Säure

Diese Foto veröffentlichte Neuköllns Bürgermeisterin Franziska Giffey (39, SPD) auf ihrem Facebookaccount und kritisierte die Täter scharf.
Diese Foto veröffentlichte Neuköllns Bürgermeisterin Franziska Giffey (39, SPD) auf ihrem Facebookaccount und kritisierte die Täter scharf.  © Franziska Giffey

Berlin – Wenige Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg (7./8. Juli ) schicken Berliner Linksradikale eine zweifelhafte Nachricht in die Welt. Sie ätzten ihre nichtssagenden Botschaft in den Rasen des Körnerparks in Neukölln.

Dort steht in großen Lettern: "G20 to Hell" auf der 100 Jahre alten Grünanlage. Neuköllns Bürgermeisterin Franziska Gipfel (39, SPD) empörte sich in einem Facebookpost über diesen sinnlosen Vandalismus.

Demnach haben die Täter hochkonzentrierte Essigsäure auf den Rasen gekippt, und so die Buchstaben und Zahlen eingebrannt.

Weil die Bezirksverwaltung kein Geld hat, den Boden an der betroffenen Stelle auszutauschen und neuen Rasen zu säen, wird die Botschaft wohl noch eine Weile stehen bleiben.

"Wir können nur verstärkt wässern, um die Säurekonzentration zu verringern, damit im wahrsten Sinne des Wortes Gras über die Sache wachsen kann. Das wird Monate dauern", schreibt Giffey.

In den Kommentaren unter dem Post der Bürgermeisterin zeigen die Bürger keinerlei Verständnis für die Aktion, auch jene, die dem G20-Gipfel kritisch gegenüberstehen, kritisieren diese Art der politischen Selbstinszenierung.

Titelfoto: Franziska Giffey


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