In Berlin oder Köln: Erdogan will vor tausenden Türken sprechen

Berlin/Köln - Bei seinem Staatsbesuch in Deutschland möchte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (64) auch vor der deutsch-türkischen Gemeinschaft sprechen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (64) will in Berlin oder Köln zu seinen Landsleuten sprechen.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (64) will in Berlin oder Köln zu seinen Landsleuten sprechen.  © Burhan Ozbilici/AP/dpa

Dafür seien für den 29. September bereits Orte in Köln angefragt, hieß es am Donnerstag aus informierten Kreisen gegenüber der DPA.

Parallel suche man jedoch auch nach geeigneten Veranstaltungshallen in Berlin.

Nach der Aufregung um das Verbot von Wahlkampfauftritten türkischer Politiker in Deutschland seien derartige öffentliche Ansprachen ein heikles Thema, hieß es.

Deshalb werde alternativ ein gemeinsames Treffen Erdogans und des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (62) mit ausgewählten Vertretern der türkischen Gemeinschaft in Deutschland erwogen.

Erdogan wird seinen Besuch am Freitag, den 28. September, beginnen. Er wird von Steinmeier mit militärischen Ehren begrüßt.

Mittags solle ein Arbeitsessen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (63, CDU) folgen, heißt es. Am Nachmittag stünden bisher nicht näher definierte weitere Treffen an, am Abend dann ein Festbankett zu Erdogans Ehren.

Politiker wie FDP-Chef Christian Lindner (39), Grünen-Politiker Cem Özdemir (52) und AfD-Frau Alice Weidel (39) kritisieren den Besuch aufs Schärfste, wie TAG24 berichtete.

Die Kurdische Gemeinde hat in Berlin schon eine riesige Demonstration gegen Erdogan mit bis zu 20.000 Teilnehmern angekündigt (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Burhan Ozbilici/AP/dpa


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