DDR-Fluchttunnel soll Touristenattraktion werden

Die beiden Zeitzeugen Ulrich Pfeifer (links) und Hasso Herschel.
Die beiden Zeitzeugen Ulrich Pfeifer (links) und Hasso Herschel.  © DP

Berlin - Ein Schild mit der Aufschrift "Grenzgebiet - Betreten und Befahren verboten!" steht in Berlin am Zugang zu einem ehemaligen Fluchttunnel zwischen Ost- und Westberlin in den alten Kellergewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei.

Der Verein Berliner Unterwelten plant den Fluchttunnel, in dem DDR-Bürger nach Westen flohen, auszubauen und für Besucher zugänglich zu machen. Der ausgebaute Tunnel kann dann voraussichtlich ab Sommer 2018 besichtigt werden.

Am Donnerstag waren auch zwei Zeitzeugen am Tunnel: Ulrich Pfeifer und Hasso Herschel. erschel war an Planung und Bau eines Fluchttunnels von West- nach Ostberlin beteiligt. Pfeifer floh durch den Tunnel.

Mit dem Fluchttunnel als Touristenattraktion können die Zeitzeugen den Besuchern ihre Geschichte näher bringen.

Der ehemalige Fluchttunnel soll von dem Verein Berliner Unterwelten ausgebaut werden, damit Besucher dort durchkönnen.
Der ehemalige Fluchttunnel soll von dem Verein Berliner Unterwelten ausgebaut werden, damit Besucher dort durchkönnen.  © DPA

Titelfoto: DPA


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