Opfer (20) verblutet vor Döner-Imbiss: Messerstecher-Duo auf der Anklagebank

Berlin/Frankfurt (Oder) - Wegen Totschlags müssen sich zwei Männer ab diesem Donnerstag (9 Uhr) vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) verantworten.

Das Opfer brach vor dem Imbiss blutend zusammen. (Symbolbild)
Das Opfer brach vor dem Imbiss blutend zusammen. (Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa

Die 29 und 30 Jahre alten Männer sollen im Februar 2018 einen 21-jährigen Berliner nach einem Streit am S-Bahnhof Röntgental (Barnim) mit einem Messer so schwer verletzt haben, dass er daran starb.

Ein Stich soll die rechte Beckenschlagader des Opfers durchtrennt haben, der Mann verblutete.

Zuvor hatte sich der schwerverletzte 21-Jährige auf der Suche nach Hilfe in einen Döner-Imbiss am S-Bahnhof Röntgental geschleppt.

Die beiden mutmaßlichen Täter waren laut Polizei unmittelbar nach der Tat geflüchtet. Die Ermittler konnten sie erst zehn Monate später in Berlin festnehmen. Seitdem sitzen sie in Untersuchungshaft.

Für das Strafverfahren vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) sind 14 Verhandlungstage vorgesehen.

14 Verhandlungstage sind vorgesehen. (Symbolbild)
14 Verhandlungstage sind vorgesehen. (Symbolbild)  © Alexander Kirch/123rf

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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