Supermarkt-Mitarbeiter packen aus: So dreist wird bei der Pfandrückgabe getrickst

Auf Plastikflaschen werden 25 Cent Pfand gewährt.
Auf Plastikflaschen werden 25 Cent Pfand gewährt.

Berlin - Betrugsmaschen gibt es in Hülle und Fülle. Mitarbeiter von Aldi und Lidl berichten dass es immer wieder Kunden gibt, die versuchen, die Läden bei der Rückgabe des Flaschenpfands über das Ohr zu hauen. So dreist gehen die Betrüger dabei vor.

Gegenüber Chip.de haben Supermarkt-Angestellte ausgepackt, zu welchen Tricks die Personen dabei greifen.

Einige Kunden sollen es wohl mit dem Angeltrick probiert haben. Dabei wird die Flasche an einer Schnur befestigt und in den Pfandautomaten gelegt. Sobald die Maschine die Flasche als solche erkennt, d.h. die Rückgabe verbucht, wird die Flasche zurückgefischt.

Auf diese Masche sollen Discounter inzwischen ein passendes Gegengift entwickelt haben. Die meisten Automaten sollen dann einen Hinweis geben, dass das Objekt rückwärts bewegt wurde.

Getrickst wird jedoch auch beim Etikett. So haben Betrüger versucht, Essigflaschen, für die es keinen Pfand gibt, mit dem Logo der Deutschen Pfandsystem GmbH zu bekleben.

Derselbe Trick soll auch bei Klopapierrollen zur Anwendung gekommen sein. Auch diese wurden bedruckt und anschließend unerlaubterweise in die Geräte eingeführt. Auch auf dieses Vorgehen haben sich Supermärkte inzwischen eingestellt und prüfen deshalb nicht mehr nur das Pfand-Logo sondern auch den sogenannten EAN-Code.

Beim Pfandbetrug handelt es sich keineswegs um ein Kavaliersdelikt. Der Schaden, der durch diese Straftaten entsteht soll in die Millionenhöhe gehen.


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