AfD-Chefin Weidel greift Kanzlerin Merkel an: "Politik der Spaltung!"

Berlin - Ob sie mit dieser verbalen Offensive nur von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Konstanz wegen dubioser Wahlkampfspenden gegen sich ablenken will? AfD-Fraktionschefin Alice Weidel (39) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (64, CDU) eine "Politik der Spaltung und Unvernunft" vorgeworfen.

Im Bundestag musste sich Angela Merkel (64, CDU) mal wieder harte Kritik von AfD-Chefin Alice Weidel (39) anhören. (Bildmontage)
Im Bundestag musste sich Angela Merkel (64, CDU) mal wieder harte Kritik von AfD-Chefin Alice Weidel (39) anhören. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Weidel sprach am Mittwoch bei der Generalaussprache im Bundestag von einem "Ausgabenwahn" mit falschen Prioritäten.

Die ökonomische Grundlage aber habe sich geändert, sagte Weidel mit Blick auf die eingetrübte Konjunktur.

An Merkel gerichtet meinte sie: "Ihre Politik ignoriert konsequent die ökonomische Vernunft." Das halte auch die stärkste Volkswirtschaft auf Dauer nicht aus.

Weidel kritisierte außerdem, die Politik führe seit Jahren einen "Krieg" gegen den Verbrennungsmotor.

Sie gebe "obskuren" Lobbyvereinen die Möglichkeit, ein Diesel-Fahrverbot nach dem anderen einzuklagen, sagte sie mit Blick auf die Deutsche Umwelthilfe (DUH).

Die AfD-Politikerin attackierte außerdem die Migrationspolitik: "Wir geben jedes Jahr Geld für den Kampf gegen rechts aus und andere Bevormundungen der Bürger – aber Frauen und Mädchen können sich ja abends gar nicht mehr alleine auf die Straße wagen aus Furcht vor Übergriffen von sogenannten Schutzsuchenden."

Die Frontfrau der Rechtspopulisten attackiert die Bundeskanzlerin immer wieder verbal. Erst im Juli hatte sie energisch den sofortigen Rücktritt Merkels gefordert, weil ihrer Meinung nach Merkels liberale Flüchtlingspolitik Deutschland von Europa abgespaltet habe (TAG24 berichtete).

Titelfoto: DPA (Bildmontage)

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