Routine-Einsatz endet für zwei Polizisten im Krankenhaus

Eine Streifenwagenbesatzung war zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen worden (Symbolbild).
Eine Streifenwagenbesatzung war zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen worden (Symbolbild).  © DPA

Berlin – Es sah zunächst nach einem alltäglichen Einsatz wegen Ruhestörung aus, doch für zwei Polizisten endete er im Krankenhaus.

Ein 43-jähirge Polizistin und ihr Streifenpartner (23) wurden am Samstag gegen 15 Uhr auf die Jahnstraße (Neukölln) gerufen. Dort habe ein Mieter seine Nachbarin beleidigt, sie wolle nun Anzeige erstatten.

Während des Einsatzes baten die beiden Beamten den Beschuldigten um seinen Ausweis, um seine Personalien aufnehmen zu können. Daraufhin rastete er aus und schlug der Polizistin mit der Hand ins Gesicht. Auch ihr Kollege wurde dabei getroffen.

"Die Einsatzkräfte brachten den Schläger zu Boden, wo sie ihn fesseln wollten. Da der Tatverdächtige am Boden liegend dem 23-jährigen Polizisten in die Hand biss, setzten die Beamten das Reizgas gegen ihn ein", informierte ein Polizeisprecher.

Schließlich gelang es doch, den Mann zu fesseln. Weil er offenbar angetrunken war, wurde eine Blutabnahme durchgeführt. Dann wurde er wieder frei gelassen. Die Polizistin musste wegen einer Platzwunde am Kopf im Krankenhaus behandelt werden, ihr Kollege ging wegen seiner Bisswunde selber zum Arte.

Titelfoto: DPA


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