Bewerberzahlen bei der Berliner Polizei rapide gesunken

Die Berliner Polizei könnte sich um den Nachwuchs Sorgen machen. (Symbolbild)
Die Berliner Polizei könnte sich um den Nachwuchs Sorgen machen. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Berlin - Bei der Berliner Polizei ist am Freitag die Bewerbungsfrist für eine Ausbildung als Polizist im nächsten Jahr ausgelaufen. Bis zum Mittag waren 7000 Bewerbungen eingegangen, wie die Behörde mitteilte.

Nachdem die Frist bereits dreimal verlängert worden war, blieb es nun beim Bewerbungsschluss am 15. September. "Es ist schon eine hohe Zahl", sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir hätten uns aber noch mehr erhofft."

Die Erfahrungen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass mit rund 8000 Bewerbern problemlos die offenen Stellen besetzt werden können, erläuterte Neuendorf. Ob die eingegangenen Bewerbungen trotzdem für die insgesamt 1200 Einstellungen im nächsten Jahr ausreichen werden, könne die Behörde erst nach den Prüfungen entscheiden.

Diese bestehen unter anderem aus einem Deutsch-Test, einem Sportleistungstest sowie einer ärztlichen Untersuchung und einem Einzelinterview. Trotz der Personalnot werden laut Neuendorf an den Anforderungen für den Polizeiberuf "keine Abstriche" gemacht.

Die Ausbildung für die jeweils etwa 600 Polizeianwärter beginnt im Frühjahr und im Herbst. Im vergangenen Jahr hatten sich für 2017 mehr als 18.000 Interessierte beworben, für 2016 waren es rund 13.000.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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