Polizei macht in Vorweihnachtszeit Jagd auf zugedröhnte Autofahrer

Am Adventswochende wurden in Berlin fast 5000 Autofahrer kontrolliert.
Am Adventswochende wurden in Berlin fast 5000 Autofahrer kontrolliert.  © DPA

Berlin – In der Adventszeit macht die Berliner Polizei verstärkt Kontrollen, um Fahrer, die den ein oder anderen Glühwein zu viel genascht und sich dann noch ans Steuer gesetzt haben, aus dem Verkehr zu ziehen.

Auch am vergangenen Adventswochenende beteiligte sich die Berliner Polizei an einer deutschlandweiten Schwerpunktaktion.

Dabei wurden 4972 Fahrer überprüft. 41 von ihnen hatten sich mit Alkohol im Blut ans Steuer gesetzt. Zehn waren mit mehr als 1,1 Promille nicht mehr fahrtüchtig. Der Rekordhalter hatte satte 1,8 Promille intus.

Doch die 41 erwischten "Alkis" waren noch die wenigsten Sünder. Fast doppelt so viele, und zwar 70, weitere Fahrer standen unter Drogen. "Den betroffenen Personen wurde die Weiterfahrt untersagt. Sie müssen nun mit empfindlichen Geldbußen, Führerscheinentzügen bzw. Fahrverboten rechnen", informierte die Polizei.

Außerdem hatten 50 Fahrzeugführer gar keinen Führerschein und 18 hatten ihr Auto nicht versichert. "In 692 Fällen wurden zudem Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, weil gegen sonstige Verkehrsvorschriften verstoßen wurde", so eine Polizeisprecher.

Titelfoto: DPA


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