Demo für verbotene PKK geplant? Razzia bei kurdischem Kulturverein

Berlin - In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts von Straftaten nach dem Vereinsgesetz haben Ermittler des Polizeilichen Staatsschutzes beim LKA Berlin am Mittwochmorgen mehrere Gebäude gefilzt.

Trotz Verboten wird bei Kurden-Demos immer wieder das Konterfei von PKK-Führer Abdullah Öcalan (70) gezeigt. (Archivbild)
Trotz Verboten wird bei Kurden-Demos immer wieder das Konterfei von PKK-Führer Abdullah Öcalan (70) gezeigt. (Archivbild)  © dpa/Rainer Jensen

Zwischen 6 und 10.30 Uhr durchsuchten Einsatzkräfte die Räume eines kurdischen Kulturvereins sowie die Privatanschriften von vier Beschuldigten in Steglitz, Reinickendorf und Schöneberg, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochnachmittag mitteilten.

Die Männer im Alter zwischen 44 und 62 Jahren werden verdächtigt, im Dezember 2017 als Verantwortliche des Kulturvereins eine Versammlung anlässlich des Jahrestages der Gründung der in Deutschland verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK geplant zu haben.

Bei den Durchsuchungen sind unter anderem mehrere Computer, Datenträger und Bücher sichergestellt worden. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: dpa/Rainer Jensen


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0