Beerdigung von Heidi Hetzer: Stiller Abschied im engsten Familienkreis

Berlin - Die Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer, die an Ostern mit 81 Jahren gestorben ist, wird im engsten Familienkreis beerdigt.

Nach einer Weltreise mit einem Oldtimer ließ sich Heidi Hetzer 2017 von ihren Fans vor dem Brandenburger Tor feiern.
Nach einer Weltreise mit einem Oldtimer ließ sich Heidi Hetzer 2017 von ihren Fans vor dem Brandenburger Tor feiern.

Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Todesanzeige hervor, die kein Datum für die Beisetzung nennt.

Darin wird anstelle von Blumen um Spenden für ein Frauenprojekt in Kenia gebeten. Außerdem verspricht die Familie auf Hetzers Internetseite, "mittelfristig allen eine Gelegenheit zur gemeinsamen Würdigung zu bieten".

Hetzer war in ihrer Berliner Wohnung gestorben. Nach Angaben ihrer Kinder war vermutlich "Altersschwäche (Herzinfarkt, Schlaganfall o.ä.)" die Ursache.

Die frühere Autohaus-Chefin galt als Berliner Original. Die Weltenbummlerin war bis April noch mit einem rosa Landcruiser auf einer längeren Afrika-Tour unterwegs.

Sie hatte im väterlichen Betrieb Kfz-Mechanikerin gelernt. Mit 31 Jahren übernahm sie das Unternehmen des Vaters, baute es zu einem der größten Autohäuser Berlins aus und stand bis 2012 an seiner Spitze.

Als Rallyefahrerin gewann Hetzer mehr als 150 Preise. Auch über der jetzt erschienenen Todesanzeige steht ein Spruch, der schon als letzter Eintrag in Hetzers Blog zu lesen war: "Ich lebe nicht mehr, aber ich habe gelebt".

Das letzte Weihnachten verbrachte Heidi Hetzer in Afrika.
Das letzte Weihnachten verbrachte Heidi Hetzer in Afrika.  © Britta Pedersen/ZB/dpa

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