Fremdenhass und Hitlergruss: Was sagen die Zahlen zur Diskriminierung im Alltag?

Berlin - Die Berliner Opferberatungsstelle ReachOut stellt am Mittwoch (10.30 Uhr) ihre Zahlen zu rechten, rassistischen und antisemitischen Angriffen im Jahr 2018 vor.

Teilnehmer einer Demonstration der Partei "Die Rechte" laufen am 01.05.2016 in Erfurt (Thüringen) durch die Stadt und werden von Polizisten eskortiert. (Archivbild)
Teilnehmer einer Demonstration der Partei "Die Rechte" laufen am 01.05.2016 in Erfurt (Thüringen) durch die Stadt und werden von Polizisten eskortiert. (Archivbild)  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Dabei äußert sich laut Ankündigung auch eine Expertin zu den Folgen für Kinder und Jugendliche, die Opfer solcher Taten werden.

ReachOut stellt die Daten nach eigenen Angaben seit 2001 anhand von Polizeimeldungen, Medienberichten sowie Meldungen von Zeugen und Betroffenen zusammen.

Hinzu kommen Angaben kooperierender Projekte in den Bezirken. Damit werden auch manche Vorkommnisse erfasst, die nicht angezeigt wurden. Die Opferberatung schätzt den Hintergrund von Taten teils auch anders ein als die Polizei.

Nach Daten der Polizei gab es im Vorjahr einen leichten Anstieg rechter Gewaltdelikte: Erfasst wurden 125 Fälle und damit neun mehr als im Jahr zuvor, meist Körperverletzungen.

Nach Daten der Polizei gab es im Vorjahr einen leichten Anstieg rechter Gewaltdelikt. (Symbolbild)
Nach Daten der Polizei gab es im Vorjahr einen leichten Anstieg rechter Gewaltdelikt. (Symbolbild)  © 123RF

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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