70 Jahre nach Hilfsaktion: Warum fliegen bald wieder "Rosinenbomber" über Berlin?

Berlin - 70 Jahre nach dem Ende der Luftbrücke kommen die Rosinenbomber zurück nach Berlin.

Frank-Walter Steinmeier übernimmt die Schirmherrschaft für die Veranstaltung.
Frank-Walter Steinmeier übernimmt die Schirmherrschaft für die Veranstaltung.  © DPA

Mit Flügen von Original-Maschinen des Typs Douglas DC-3 soll vom 10. bis 17. Juni an die historische Hilfsaktion erinnert werden, wie der Förderverein Luftbrücke Berlin 70 am Mittwoch mitteilte.

Von 1948 bis 1949 hatten Flugzeuge der Alliierten die abgeschnittenen Einwohner West-Berlins via Luftbrücke mit Lebensmitteln versorgt.

Die Maschinen gingen als Rosinenbomber in die Geschichte ein. Auch der Überflug über das Brandenburger Tor und den früheren Flugplatz Tempelhof im Juni sei nun genehmigt, so der Verein.

Auch über Wiesbaden (Hessen), Faßberg (Niedersachsen) und Jagel (Schleswig-Holstein) soll mit Flügen an die Luftbrücke erinnert werden.

Die Städte waren Teil der damaligen Routen nach West-Berlin.

Mit fast 280 000 Flügen wurden mehr als zwei Millionen Tonnen Güter nach Berlin gebracht. Nach Angaben des Fördervereins übernimmt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Schirmherrschaft für die Veranstaltung.

"Rosinenbomber-Pilot" Gail Halvorsen steht am 21.11.2016 am Luftbrücken-Denkmal am Flughafen in Frankfurt am Main vor einem der historischen Flugzeuge.
"Rosinenbomber-Pilot" Gail Halvorsen steht am 21.11.2016 am Luftbrücken-Denkmal am Flughafen in Frankfurt am Main vor einem der historischen Flugzeuge.

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