Verletzte bei Massenschlägerei in U-Bahnhof

Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an, um die beiden Gruppen voneinander zu trennen.
Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an, um die beiden Gruppen voneinander zu trennen.  © Morris Pudwell

Berlin - Bei einer Schlägerei am U-Bahnhof Jannowitzbrücke in Berlin-Mitte sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben eines Zeugen sollen in der Nacht zum Sonntag vier Männer zwischen 33 und 42 Jahren in einem Zug der U-Bahnlinie 8 mit einer weiteren Gruppe in Streit geraten sein, wie die Polizei mitteilte.

Die vier Männer wurden demnach aus dem Zug zurück auf den Bahnsteig gestoßen, als sie versuchten einzusteigen. In der Folge entwickelte sich eine Schlägerei, bei der Flaschen geworfen und Reizgas gesprüht worden sein sollen. Die zweite Gruppe unbekannter Größe flüchtete im Anschluss.

Nach Informationen von Zeugen vor Ort soll es sich bei der Gruppe, die in den Zug einsteigen wollte um Skinheads gehandelt haben, die von den im Zug befindlichen Migranten als Nazis beschimpft und angegriffen sein sollen.

Die Polizei nahm die vier Männer vorläufig fest. Drei von ihnen erlitten Augenreizungen. Auch zwei unbeteiligte 18-Jährige, die in der U-Bahn saßen, wurden durch das Reizgas verletzt. Sie kamen in ein Krankenhaus.

"Es waren neun Funkwagen, zwei Zivilstreifen und fünf Gruppenstreifen von zwei Einsatzhundertschaften auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke im Einsatz", informierte ein Polizeisprecher.

Mehrere Männer mussten mit Verletzungen behandelt werden, vier wurden vorläufig festgenommen.
Mehrere Männer mussten mit Verletzungen behandelt werden, vier wurden vorläufig festgenommen.  © Morris Pudwell

Titelfoto: Morris Pudwell


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