Mehr Betten für Obdachlose, als geplant

Ein Blick in die neue Einrichtung der Kältehilfe in der Seestraße.
Ein Blick in die neue Einrichtung der Kältehilfe in der Seestraße.  © DPA

Berlin - Für die Berliner Kältehilfe stehen in diesem Winter 1100 Übernachtungsplätze zur Verfügung und damit 100 mehr als zunächst geplant.

Das teilte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Samstag mit. "Ich freue mich über dieses gute Ergebnis und danke allen, vor allem den Bezirken, die daran mitgewirkt haben", erklärte sie. "So sind wir gut vorbereitet auf noch kältere Tage und können Obdachlosen, die es wünschen, wenigstens ein Dach über dem Kopf anbieten."

Zuletzt wurden in einem Hangar des ehemaligen Flughafens Tempelhof 100 Schlafmöglichkeiten geschaffen. Neu sind darüber hinaus 37 Plätze in einer ehemaligen Flüchtlingsunterkunft in der Rathenower Straße in Mitte.

Einrichtungen der Kältehilfe bieten Obdachlosen in Berlin seit fast 30 Jahren vor allem Übernachtungsmöglichkeiten im Warmen, aber auch mal ein heißes Getränk oder etwas zu Essen an. Dazu kommen Kältebusse und erstmals auch nachts in diesem Winter ein Kältezelt in der Nähe des Alexanderplatzes. Das Land arbeitet dabei mit Wohlfahrtsverbänden und anderen Initiativen zusammen.

So viele Kältehilfe-Plätze wie aktuell gab es noch nie. Ab Herbst 2018 soll ihre Zahl sogar auf 1500 aufgestockt und die Öffnungszeiten der Unterkünfte auf Oktober bis April ausgeweitet werden. In diesem Jahr startete die Kältehilfe am 1. November und läuft bis Ende März.

Titelfoto: DPA


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