400 Kilo Kokain geschmuggelt: Russland fordert Auslieferung von Verdächtigen

Moskau - Im Skandal um einen Fund von Kokain in der russischen Botschaft in Argentinien hat Moskau die Auslieferung des in Deutschland festgenommenen mutmaßlichen Drahtziehers beantragt.

Ein Paket Kokain mit einem Sternensymbol, das in einem Gebäude der russischen Botschaft zu Argentinien in Buenos Aires gefunden wurde.
Ein Paket Kokain mit einem Sternensymbol, das in einem Gebäude der russischen Botschaft zu Argentinien in Buenos Aires gefunden wurde.  © Str/ARGENTINE SECURITY MINISTRY/AP/dpa

Das teilte die russische Generalstaatsanwaltschaft der Agentur Interfax zufolge am Donnerstag mit. Der Verdächtige ist Russe und war Anfang März nahe Berlin festgenommen worden. Russland hatte damals nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft um die Fahndung ersucht.

Russland hatte den argentinischen Behörden im Dezember 2016 mitgeteilt, dass in der russischen Botschaftsschule in Buenos Aires 12 Koffer mit 389 Kilogramm Kokain gefunden worden seien. Die Ermittlungen liefen mehr als ein Jahr (TAG24 berichtete).

Das Kokain sollte angeblich auf Betreiben des Verdächtigen als Diplomatengepäck nach Russland geschickt werden.

Titelfoto: Str/ARGENTINE SECURITY MINISTRY/AP/dpa


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0