"Sicherer Hafen" 2.0: Berlin will "Seawatch 3"-Flüchtlinge aufnehmen

Berlin - Berlin hat seine Bereitschaft bekräftigt, Migranten von dem in Italien festgesetzten Rettungsschiff "Sea-Watch 3" zu helfen.

Migranten und Besatzungsmitglieder des Rettungsschiffes Aquarius winken beim Einlaufen in den Hafen von Senglea. (Symbolbild/Archivbild)
Migranten und Besatzungsmitglieder des Rettungsschiffes Aquarius winken beim Einlaufen in den Hafen von Senglea. (Symbolbild/Archivbild)  © Rene Rossignaud/AP/dpa

"Grundsätzlich wollen wir in Seenot gerettete Flüchtlinge in Berlin aufnehmen", sagte Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) dem "Tagesspiegel" (Dienstag).

Zunächst sei nun aber der Bund am Zug, hier aktiv zu werden.

Erst vor kurzem hatte Berlin einige Flüchtlinge aus Nigeria und Ghana aufgenommen, die im April im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden waren.

Die Hauptstadt gehört dem kommunalen "Bündnis sichere Häfen" an, dessen Mitglieder sich bereit erklärt haben, zusätzliche Mittelmeer-Flüchtlinge aufzunehmen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte es vor kurzem als "humanitäre und auch historische Pflicht" bezeichnet, geflüchteten Menschen zu helfen.

Seawatch-3-Kapitänin Carola Rackete wurde verhaftet.
Seawatch-3-Kapitänin Carola Rackete wurde verhaftet.  © DPA

Titelfoto: Rene Rossignaud/AP/dpa

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