Mauerbau vor 57 Jahren: So gedenkt Berlin der DDR-Opfer der Teilung

Berlin - Deutschland gedenkt am Montag der Opfer des Mauerbaus vor 57 Jahren. In der zentralen Mauer-Gedenkstätte in Berlin werden dafür Kränze und Blumen niedergelegt.

Wie hier am 18. August 1961 am Potsdamer Platz wurde die Mauer hochgezogen.
Wie hier am 18. August 1961 am Potsdamer Platz wurde die Mauer hochgezogen.  © UPI/UPI_dpa/dpa

Zuvor ist in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen an der Bernauer Straße eine Andacht (10.30 Uhr) geplant.

Zu dem Gedenken wird Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (53, SPD) erwartet, der derzeit auch Präsident des Bundesrates ist.

Am 13. August 1961 hatte die SED-Führung unter Walter Ulbricht (†80) mit dem Bau der Mauer begonnen. Das rund 155 Kilometer lange Bollwerk zerschnitt Berlin mehr als 28 Jahre.

Die Teilung endete erst mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls soll ein Einheits- und Freiheitsdenkmal daran erinnern – die sogenannte "Einheitswippe" (TAG24 berichtete).

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben an der Berliner Mauer mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime.

An der einstigen, knapp 1400 Kilometer langen deutsch-deutschen Grenze kamen nach einer wissenschaftlichen Untersuchung 327 Menschen aus Ost und West ums Leben.

Titelfoto: UPI/UPI_dpa/dpa


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