Terroranschlag in Barcelona: Das sagt Michael Müller

Bürgermeister Michael Müller bekundete noch am Donnerstag sein Beileid.
Bürgermeister Michael Müller bekundete noch am Donnerstag sein Beileid.  © AP/DPA (Bildmontage)

Berlin - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat den Opfern des Terroranschlags in Barcelona und den Angehörigen sein tief empfundenes Beileid und Mitgefühl ausgesprochen.

"Noch wissen wir nicht, wie viele unschuldige Menschen sterben mussten oder mit dem Tod ringen. Aber es ist ein furchtbarer Schlag für die Menschen in Barcelona und für meine Kollegin, Bürgermeisterin Ada Colau", erklärte Müller am Donnerstag.

"Ich weiß, dass sich die Menschen in einem Schock befinden und wünsche ihnen viel Kraft, sich daraus zu befreien und dem Terrorismus nicht den Sieg über unsere freie und offene Lebensart zu geben."

Am Donnerstag raste ein Terrorist mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge in Barcelona.
Am Donnerstag raste ein Terrorist mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge in Barcelona.  © AP/DPA

"Hier in Berlin leben viele Spanierinnen und Spanier, die mit den Berlinerinnen und Berlinern zusammen um die Opfer trauern", erklärte Müller weiter. "Aber wir lassen uns gemeinsam, ob in Barcelona oder London, Paris oder Berlin und in ganz Europa nicht die Freiheit unserer Lebensart nehmen."

Am 19. Dezember 2016 - also vor rund neun Monaten - war Berlin Schauplatz eines Terroranschlags. Damals hatte der 24-jährige Tunesier Anis Amri einen gekaperten Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gesteuert.

Beim bislang schwersten islamistischen Terroranschlag in Deutschland starben 12 Menschen, fast 70 wurden verletzt. Wenige Tage nach dem Attentat wurde Amri auf der Flucht von Polizisten in Italien erschossen, TAG24 berichtete.

Titelfoto: AP/DPA (Bildmontage)


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