Staatsanwaltschaft erlässt Haftbefehl für mutmaßlichen Fahrrad-Mörder

Berlin - Nach der Tötung eines Mannes auf offener Straße in Berlin (TAG24 berichtete) hat die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Mordes beantragt.

Mit Booten suchte die Berliner Polizei nach Hinweisen.
Mit Booten suchte die Berliner Polizei nach Hinweisen.

Der Verdächtige werde am Samstag dem Haftrichter vorgeführt, teilte die Staatsanwaltschaft per Twitter mit.

Weitere Einzelheiten sollten nach der Entscheidung des Gerichts veröffentlicht werden, hieß es.

Nach den tödlichen Schüssen vom Freitag auf den Mann laufen die Ermittlungen zu Hintergründen der Tat weiter.

Die Festnahme war am Freitagnachmittag bestätigt worden. Die Polizei sprach von einem Radfahrer, der unter Verdacht stehe.

Am Freitagabend sollen Taucher der Polizei die Tatwaffe, eine Pistole, in der Spree einige Hundert Meter vom Tatort entfernt gefunden haben. Auch das Fahrrad soll dort gefunden worden sein.

Den Informationen zufolge soll der Täter das Opfer in den Kopf geschossen haben.

Update, 20 Uhr: Haftbefehl gegen 49-jährigen Russen erlassen!

Polizisten sichern den Tatort.
Polizisten sichern den Tatort.  © dpa/Christoph Soeder

Nach der Tötung eines Mannes auf offener Straße in Berlin ist Haftbefehl gegen einen 49 Jahre alten Russen wegen Mordes aus Heimtücke erlassen worden.

Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Samstagabend auf Twitter mit. Das Opfer sei ein 40 Jahre alter Georgier.

Die Tatwaffe und ein mutmaßliches Fluchtfahrrad konnten demnach sichergestellt werden.

Die tödliche Attacke ereignete sich am Freitagmittag gegen 12 Uhr in der Parkanlage Kleiner Tiergarten in Berlin-Moabit.

Passanten hatten die Einsatzkräfte alarmiert.

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