"Beine spreizen und an den Hüften packen!" So echt wird virtueller Sex dank dieser Brillen

Berlin - Brille aufsetzen und sich in einer ganz anderen Welt wiederfinden: Was für Gamer immer attraktiver wird, soll nun auch eine andere Zielgruppe erreichen.

JJ und Micaela Schäfer präsentieren auf der Venus in Berlin VR-Brillen.
JJ und Micaela Schäfer präsentieren auf der Venus in Berlin VR-Brillen.  © DPA

Wie die Berliner Zeitung berichtet, will das Berliner Startup Memento 3D nun mit Hilfe der Virtual-Reality-Brillen (VR) die Porno-Industrie revolutionieren. Mit dem Produkt vrXcity soll für die Nutzer eine Onlinewelt erschaffen werden, in der sie, beziehungsweise ihr animierter Avatar, als Person agieren können.

"Sie können sie anfassen, ihre Beine spreizen, an den Hüften packen, bewegen und mehr", heißt es in dem Bericht. Wer bereits eine VR-Brille aufhatte weiß, wie schnell man sich in der virtuellen 360-Grad-Welt verlieren kann und den echten Raum um sich herum vergisst. So sollen hierbei Sexpartner und das Erlebnis möglichst lebensecht wirken.

Dafür wurden bereits 700 Pronodarstellerinnen gescannt, die als Gespielin gewählt werden können. Auch die deutsche Nacktschnecke Micaela Schäfer ist mit im Repertoire. Um das Erlebnis für die Nutzer noch echter gestalten zu können, sollen künftig auch Sexspielzeuge folgen, die das Gesehene auch physisch spürbar machen.

Im Herbst startet vrXcity und das Unternehmen hofft auf 200.000 neue Nutzer pro Monat. Ob sich die VR-Brillen dann als neuen Trend in der Porno-Industrie entwickelt bleibt abzuwarten.

Titelfoto: DPA